Junge Union Junge UnionKreisverband Bonn Mitglied werden

Unser Grundsatzprogramm · 18 Themen

Zukunft gestalten.Bonns Next Generation.

Wofür wir stehen, auf 18 Themenfeldern: von der Bundesstadt Bonn über Europa, Sicherheit und Bildung bis zu Mobilität, Karneval und Kultur. Kantig, konkret und aus Bonn.

Wer wir sind

Bei uns wird über Stadtpolitik gestritten, wir holen uns Gäste aus Politik und Verwaltung und machen Wahlkampf. Dabei gilt das JU-Motto: fünfzig Prozent Arbeit, fünfzig Prozent Spaß. Mitmachen kannst du zwischen 14 und 35. CDU-Mitglied musst du dafür nicht sein.

Komm vorbei.

Am besten lernst du uns bei einem offenen Termin kennen, egal ob Sitzung, Stammtisch oder Sommerfest. Wenn du gleich einsteigen willst, bist du online in ein paar Minuten Mitglied.

Aktuelles auf Instagram

Bilder, Berichte und Ankündigungen posten wir auf Instagram. Dort erfährst du auch kurzfristig, wann und wo wir uns treffen.

@ju_bonn

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Über uns

Die Junge Union ist die Jugendorganisation der CDU. In Bonn gibt es uns in allen vier Stadtbezirken, und wir suchen Leute, die mitmachen wollen.

Unsere vier Stadtbezirksverbände bilden zusammen den Kreisverband Bonn. Wer Mitglied wird, gehört zu dem Bezirk, in dem er wohnt.

Wir finden, dass junge Leute in Bonn mehr zu sagen haben sollten. Ob man bezahlbar wohnen kann, wie man durch die Stadt kommt, wie gut die Schulen sind und wie sicher man sich abends fühlt: Davon hängt ab, ob jemand nach Ausbildung oder Studium hier bleibt.

Was wir machen

Wir treffen uns regelmäßig in den Bezirken und im Kreisverband. Was wir dort diskutieren, wird zu Anträgen, die wir über die CDU in die Bezirksvertretungen und in den Stadtrat bringen.

Außerdem laden wir Gäste aus Politik und Verwaltung ein, fahren in den Landtag und den Bundestag und machen Wahlkampf, wenn eine Wahl ansteht. Bei unseren Stammtischen geht es dagegen einfach ums Kennenlernen.

Von Bonn bis Brüssel

Die Junge Union Bonn ist Teil des Bezirksverbands Mittelrhein, des Landesverbands Nordrhein-Westfalen und der Jungen Union Deutschlands. Was wir in Bonn beschließen, tragen wir auch dorthin.

  1. Stadtbezirk
  2. Kreisverband Bonn
  3. Bezirksverband Mittelrhein
  4. Landesverband NRW
  5. Junge Union Deutschlands

Die Gesichter dahinter

Unser geschäftsführender Kreisvorstand. Schreib uns direkt an, wenn du Fragen hast.

  • Jonas NalbachJonas NalbachKreisvorsitzender
  • Sebastian LöllgenSebastian LöllgenKreisgeschäftsführer
  • Laurin SchulzeLaurin SchulzeStv. Kreisvorsitzender
  • Elias SchmitzElias SchmitzStv. Kreisvorsitzender
  • Jan TheiligJan TheiligKreisschatzmeister

Werde Teil der JU Bonn.

Zwischen 14 und 35, für 18 Euro im Jahr. Wenn du schon in der CDU Bonn bist, zahlst du nichts. Der Beitritt dauert online nur ein paar Minuten.

Wie wir organisiert sind, regelt unsere Satzung. Neuigkeiten gibt es auf Instagram.

Kreisvorstand

Gewählt von der Kreismitgliederversammlung. Wer zusätzlich ein Amt im Stadtbezirk hat, findet es unter seinem Namen.

Geschäftsführender Kreisvorstand

Jonas Nalbach
Jonas NalbachKreisvorsitzenderjonas@ju-bonn.de
Sebastian Löllgen
Sebastian LöllgenKreisgeschäftsführer, stellvertretender Kreisvorsitzendersebastian@ju-bonn.de
Laurin Schulze
Laurin SchulzeStellvertretender KreisvorsitzenderVorsitzender Hardtberg-Endenichlaurin@ju-bonn.de
Elias Schmitz
Elias SchmitzStellvertretender KreisvorsitzenderStv. Vorsitzender Bad Godesbergelias@ju-bonn.de
Jan Theilig
Jan TheiligKreisschatzmeisterBeisitzer Bonn-Zentral

Beisitzerinnen und Beisitzer

Gilbert Blüm
Gilbert BlümBeisitzer, MedienbeauftragterBeisitzer Bonn-Zentralmedien@ju-bonn.de
Jan Stephan
Jan StephanBeisitzerBeisitzer Bonn-Zentral

Fachinitiatoren

Florian Herp
Florian HerpFachinitiator
Dennis Günzel
Dennis GünzelFachinitiatorStv. Vorsitzender Beuel

Kooptierte Mitglieder

Victor Abs
Victor AbsBezirksvorsitzender
Ann Sophie Bissing
Ann Sophie BissingStadtverordnete, Bezirksvorstandsmitglied
NG
Nils GerhardtStadtbezirksvorsitzender Beuel
Lennart Hartmann
Lennart HartmannBezirksvorsitzender der Schüler Union
Sven Köpke
Sven KöpkeVorsitzender der JCDABeisitzer Beuel
Samuel Linder
Samuel LinderStadtbezirksvorsitzender Bad Godesberg
Sina Stephan
Sina StephanStadtverordnete
Christian Weiler
Christian WeilerCDU-KreisvorstandStv. Vorsitzender Hardtberg-Endenich
MW
Max WeuthenKreisvorsitzender der Schüler Union

Stadtbezirke

Jeder unserer vier Stadtbezirksverbände hat einen eigenen Vorstand und eigene Treffen. Die Grenzen sind die der Stadt Bonn, mit einer Ausnahme: Endenich gehört bei uns zu Hardtberg.

Klick auf einen Bezirk, um seinen Vorstand zu sehen.

Bonn-Zentral Beuel Bad Godesberg Hardtberg-Endenich

Grenzverläufe nach der Ortsteilkarte der Stadt Bonn, Zuordnung Endenichs gemäß § 7 der Satzung.

Bonn-Zentral

Der Vorstand des Stadtbezirksverbands Bonn-Zentral.

Schreib dem Stadtbezirk Bonn-Zentral

Du hast eine Frage, willst zu einem Treffen kommen oder vor Ort mitmachen? Dann melde dich direkt beim Bezirk.

zentral@ju-bonn.de

Vorsitz

Nina Schuster
Nina SchusterStellvertretende Vorsitzendenina@ju-bonn.de
Clemens Schlich
Clemens SchlichStellvertretender Vorsitzender

Beisitzerinnen und Beisitzer

Jan Theilig
Jan TheiligBeisitzerKreisschatzmeister
EM
Elis MarderBeisitzer
LS
Leander SchulzBeisitzer
Jan Stephan
Jan StephanBeisitzerBeisitzer im Kreisvorstand
MO
Mathias OsenbergBeisitzer
GS
Georg SeelingerBeisitzer
EV
Elisabeth VierhausBeisitzerin
GV
Gil VogelBeisitzer

Beuel

Der Vorstand des Stadtbezirksverbands Beuel.

Schreib dem Stadtbezirk Beuel

Du hast eine Frage, willst zu einem Treffen kommen oder vor Ort mitmachen? Dann melde dich direkt beim Bezirk.

beuel@ju-bonn.de

Vorsitz

NG
Nils GerhardtVorsitzenderkooptiert im Kreisvorstand
Dennis Günzel
Dennis GünzelStellvertretender VorsitzenderFachinitiator im Kreisvorstand
Patrick Menne
Patrick MenneStellvertretender Vorsitzender

Beisitzer

Sven Köpke
Sven KöpkeBeisitzerkooptiert im Kreisvorstand
KM
Kaya MengülogulBeisitzer

Hardtberg-Endenich

Der Vorstand des Stadtbezirksverbands Hardtberg-Endenich.

Schreib dem Stadtbezirk Hardtberg-Endenich

Du hast eine Frage, willst zu einem Treffen kommen oder vor Ort mitmachen? Dann melde dich direkt beim Bezirk.

hardtberg@ju-bonn.de

Vorsitz

Laurin Schulze
Laurin SchulzeVorsitzenderStv. Kreisvorsitzenderlaurin@ju-bonn.de
Ralf Schäfer
Ralf SchäferStellvertretender VorsitzenderBeisitzer im Kreisvorstand
Christian Weiler
Christian WeilerStellvertretender Vorsitzenderkooptiert im Kreisvorstand

Bad Godesberg

Der Vorstand des Stadtbezirksverbands Bad Godesberg.

Schreib dem Stadtbezirk Bad Godesberg

Du hast eine Frage, willst zu einem Treffen kommen oder vor Ort mitmachen? Dann melde dich direkt beim Bezirk.

badgodesberg@ju-bonn.de

Vorsitz

Samuel Linder
Samuel LinderStadtbezirksvorsitzenderkooptiert im Kreisvorstand
Elias Schmitz
Elias SchmitzStellvertretender StadtbezirksvorsitzenderStv. Kreisvorsitzenderelias@ju-bonn.de

Beisitzerinnen und Beisitzer

CJ
Carl JungBeisitzer
TG
Thorben GrafBeisitzer
RM
Rosa MoogBeisitzerin
JW
Julius WittstockBeisitzer
FB
Fritz BlumenthalBeisitzer

Kooptierte Mitglieder

Victor Abs
Victor AbsBezirksvorsitzenderkooptiert im Kreisvorstand
Justin Dennhardt
Justin DennhardtStadtrat

Denkfabrik

Hier entstehen unsere Anträge, von der ersten Idee bis zum fertigen Text.

Du hast eine Idee?

Schreib uns in zwei, drei Sätzen, was dich stört oder was besser laufen sollte. Den Rest machen wir zusammen.

denkfabrik@ju-bonn.de

Wer etwas verändern will, braucht mehr als eine Meinung: einen Vorschlag mit Begründung, sauber formuliert und mit Chancen auf eine Mehrheit. Daran arbeiten wir in der Denkfabrik.

Die Denkfabrik ist ein offener Kreis im Kreisverband. Mitglieder bringen ihre Themen mit, und gemeinsam machen wir daraus Anträge für die Kreismitgliederversammlung, die Gremien der CDU und die Bezirksvertretungen. Laut Satzung hat sie eine fachliche Leitung, die im Kreisvorstand beratend dabei ist.

So läuft es ab

  1. Anliegen einbringen

    Eine Beobachtung reicht, zum Beispiel eine Kreuzung, die nicht funktioniert, oder ein Antrag beim Amt, der ewig dauert.

  2. Sachlage klären

    Wir sehen nach, wer zuständig ist, was bereits beschlossen wurde und woran es bisher gescheitert ist.

  3. Vorschlag formulieren

    Aus dem Anliegen wird ein Antragstext. Kurz, begründet und so konkret, dass man darüber abstimmen kann.

  4. Gegenlesen lassen

    Jemand mit Erfahrung liest drüber, etwa aus dem Vorstand, aus der Fraktion oder aus dem jeweiligen Fachgebiet.

  5. Einbringen

    Der Antrag geht in die Mitgliederversammlung. Findet er eine Mehrheit, tragen wir ihn weiter.

Wer mitmachen kann

Jedes Mitglied, ganz ohne Vorkenntnisse. Wie ein Antrag aufgebaut ist, lernst du hier nebenbei. Mitbringen musst du nur ein Thema, das dich beschäftigt.

Auch ohne eigenen Antrag bist du willkommen. Beim Gegenlesen und Diskutieren hilft jeder zusätzliche Blick.

Das Grundsatzprogramm der Jungen Union Bonn

Zukunft gestalten

Bonns Next Generation

18 Kapitel von Bonn bis Brüssel: wofür wir stehen, was wir fordern und wie wir unsere Stadt voranbringen wollen.

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Vorwort

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitglieder der Jungen Union Bonn,

wer Politik gestalten will, braucht Haltung – und eine klare Idee davon, wofür er oder sie steht. Dieses Grundsatzprogramm ist unser gemeinsamer Kompass. Es ist das Ergebnis vieler Diskussionen, Anregungen und Perspektiven. Vor allem aber ist es Ausdruck dessen, was uns als JU Bonn eint: der Wille, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Stadt, unser Land und unsere Zukunft.

Politik steht immer im Spannungsfeld von Wandel und Orientierung. Jede Generation ist gefordert, Antworten auf neue Herausforderungen zu finden – ohne ihre Grundüberzeugungen aus dem Blick zu verlieren. Gerade deshalb braucht es eine Jugendorganisation, die nicht nur reagiert, sondern vorausdenkt. Mit diesem Programm zeigen wir: Wir haben beides – Prinzipien und den Mut zur Veränderung.

Es ist ein Programm aus Bonn, aber nicht nur für Bonn. Es verbindet kommunale Bodenhaftung mit dem Blick für das große Ganze. Im Zentrum stehen Fragen nach Freiheit und Verantwortung, nach Gerechtigkeit und Zukunftschancen – in Wirtschaft, Bildung, Gesellschaft und internationalem Miteinander. Von Digitalisierung bis sozialer Marktwirtschaft, vom gesellschaftlichen Zusammenhalt bis zur Rolle Europas: Wir denken Politik umfassend – und wir denken sie weiter.

Mein Dank gilt allen, die an diesem Programm mitgewirkt haben. Euer Engagement macht unsere JU lebendig, streitbar und zukunftsfähig.

Ein letztes noch: Wir sind nicht die Letzte Generation, wir glauben nicht an den Weltuntergang. Wir glauben an unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, an unsere Werte. Denn wir sind die nächste Generation. Wir blicken mit Hoffnung in die Zukunft und haben den Anspruch an uns selber, sie mitzugestalten! Dafür arbeiten wir jeden Tag aufs Neue.

Herzlich,
Victor Abs
Kreisvorsitzender der Jungen Union Bonn bei Erscheinen der 1. Auflage des Grundsatzprogrammes 2025

Werte

Zukunft gestalten

Werte, die uns leiten

Wir sind die Stimme der Jugend!

Die Junge Union ist die größte politische Jugendorganisation Europas. Wir sind die Jugendorganisation der CDU als einzige Volkspartei der Mitte. In unserer politischen Jugendorganisation mit einer stark wachsenden Zahl an Mitgliedern in der Altersspanne von 14 bis 35 Jahren verstehen wir uns als Stimme der Jugend, als Treiber und Motor für innovative Ideen. Wir agieren mit Courage und der Entschlossenheit, Veränderungen in unserer Heimat und Region voranzutreiben und die Stadt Bonn aktiv demokratisch mitzugestalten. Unsere christdemokratischen Werte sind der Maßstab, an dem wir uns messen lassen wollen. Die Junge Union Bonn ist Teil der Jungen Union Deutschlands, des Landesverbandes Nordrhein-Westfalens sowie des Bezirksverbandes Mittelrhein. Wir bringen uns aktiv in diese Ebenen ein, um auch über unser Stadtgebiet hinaus politisch Einfluss zu nehmen.

Dieses Grundsatzprogramm ist das Fundament unserer politischen Arbeit und beantwortet zentrale Fragen: Wer ist die Junge Union Bonn? Wofür stehen wir, und welche Ziele verfolgen wir? Unser Engagement reicht weit über unsere Stadt hinaus – von Bonn nach Düsseldorf, über Berlin bis nach Brüssel. Die Herausforderungen, denen wir begegnen, sind sowohl lokal als auch national und europäisch. Denn unser politischer Einfluss endet nicht an der Stadtgrenze: Wir wollen Bonn und die Bundespolitik gleichermaßen aktiv mitgestalten. In diesem Programm spiegeln sich unsere vielseitigen Positionen wider, die sowohl die Bedürfnisse unserer Stadt als auch die großen Fragen unserer Zeit auf Landes- und Bundesebene aufgreifen.

Die Jugend ist unsere Zukunft: Wir sind ihre Stimme

Die Interessen der jungen Generation zu vertreten und aktive Teilhabe zu fördern, sind das Selbstverständnis der Jungen Union (JU) Bonn: Wir sind die Stimme der Jugend! Wir sind BONNs NEXT GENERATION!

Unser kommunikativ-provokativer und kantiger politischer Ansatz mit realpolitischem Fokus hebt uns von anderen Jugendorganisationen ab. Die Jugend ist der Garant für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Politik. Wir wollen deshalb, dass Junge Menschen in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse im Sinne einer langfristigen Lösung einbezogen werden und unsere Vorschläge und Ideen gehört werden.

Wir sind dafür verantwortlich, die Anliegen der Bonner Jugend zu artikulieren und nachhaltig zu unterstützen. Mit unserem wertegeleiteten und überlegten politischen Handeln tragen wir dazu bei, dass junge Menschen angemessen repräsentiert sind, sowie aktiv in den einschlägigen Gremien der Kommunalpolitik mitgestalten können, in denen die wichtigen Entscheidungen unserer Stadt getroffen werden.

Zukunftsvision: Eine lebenswerte Stadtgemeinschaft

Unsere Zukunftsvision einer lebenswerten Stadtgemeinschaft in Bonn ist nachhaltig und innovativ. Als konservative Jugendorganisation wollen wir Bewährtes schützen und mit neuen Ideen die Zukunft gestalten und in unsere Hände nehmen.

Wir verfolgen kreative Lösungen, die nicht nur kurzfristige Effekte erzielen sollen, sondern auch die Grundlagen für eine soziale, ökologisch verträgliche und wirtschaftlich nachhaltige Zukunft legen. Wir bekennen uns zu unseren christlichen Werten, die Maßstab unserer Politik sind. Unser Fokus liegt auf vernunftbasierter Politik, die die Menschen so nimmt, wie sie sind. Ideologiegetriebene Politik hat bei uns keinen Platz.

Politik und Staat: Gestalten statt nur Verwalten

Wir wollen, das Politik und Staat funktionieren. Sie sollen die Dinge beim Namen nennen und dass harte Entscheidungen treffen können, und nicht ewig lange Debatten über den status quo führen: Gestalten statt nur Verwalten ist das Motto. Wir wollen keine übertriebenen Eingriffe in das Leben der Bürgerinnen und Bürger, sondern maßvolle Politik, die bestmögliche Rahmenbedingungen zur freien Entfaltung des Individuums in einem sicheren Umfeld bietet.

Sicherheit und Freiheit sind prägende Leitlinien für unsere Politik. Für uns ist Sicherheit ein umfassendes Gut, das Freiheit überhaupt erst ermöglicht. Diese Sicherheit im inneren, wie im Inneren Äußeren äußeren, im sozialen, wirtschaftlichen wie auch im ökologischen Sinne ist Auftrag und Verantwortung des Staates.

Politische Bildung: Junge Menschen für Politik begeistern

Wir erkennen klar unsere Rolle als politische Jugendorganisation und nehmen unseren verfassungsgemäßen Bildungsauftrag an: Es ist auch an uns, unsere Demokratie zu fördern und gerade junge Menschen für Politik zu begeistern und Verständnis für politische Prozesse zu schaffen. Unser Ziel ist es, mit unseren Bildungsangeboten die politische Zukunft von morgen Morgen bestmöglich mitzugestalten. Wir wollen Betroffene zu Beteiligten machen.

Die Junge Union Bonn versteht sich deshalb als eine offene Plattform des Dialogs, mit unterschiedlichen Formen von Austauschformaten sowie interaktiven und crossmedialen Kampagnen zu aktuellen lokalen und überregionalen politischen Themen.

Mit den von uns entwickelten pragmatischen und zielgerichteten Lösungsvorschlägen wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die politischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu verstehen und zu bewältigen. Diese Vorstellung einer entschlossen-wehrhaften repräsentativen Demokratie bildet das Rückgrat unserer politischen Überzeugungen.

Christliche Werte und realpolitische Ziele: Unsere Agenda

Unsere politische Agenda ist werteorientiert und realpolitisch. Wir legen großen Wert auf einen ausgewogenen Ansatz, der sowohl den praktischen Herausforderungen unserer Zeit als auch den ethischen sowie christdemokratischen Grundsätzen Rechnung trägt.

In Bezug auf unseren Wertekanon bekennen wir uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wir sind wirtschaftsliberal und offen für Veränderungen, konservativ und traditionsbewahrend in unseren Grundprinzipien, geschichtsbewusst und verankert in den christlichen Werten wie der Nächstenliebe und freien individuellen Entfaltung.

Wir setzen Maßstäbe für lösungsorientiertes Denken und Handeln, verbunden mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, Freiheit, Aufrichtigkeit, Toleranz, Gleichwertigkeit und Generationengerechtigkeit und der Bewahrung der Schöfpung. Schöpfung.

Ein sorgsamer und respektvoller Umgang ist Grundpfeiler unserer Zusammenarbeit – nach innen wie nach außen – und Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Sexismus sowie jegliche Formen der Gewalt, Diskriminierung und des Hasses finden bei uns keinen Platz! Wir treten mit unserer Politik entschlossen dafür ein, dass unsere Generation nicht die Letzte ist. l Denn wir sind BONN's NEXT GENERATION. Einer „Nach uns die Sinnflut“-Politik erteilen wir s eine klare Absage. Politische Entscheidungen sollen sicherstellen, dass auch die Generationen nach uns in Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und einer gesunden Umwelt leben können.

Nachhaltigkeit, Wohlstand und Freiheit: Maßstäbe für unser Handeln

Wir setzen uns für die nachhaltige, soziale und umweltbewusste Förderung unseres Wohlstandes, das inklusive gesellschaftliche und friedliche Zusammenleben, einen effizienten und konsequenten Rechtsstaat, Sicherheit und Freiheit sowie ein starkes wertegeleitetes Europa ein.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist uns dabei besonders wichtig: Wir müssen für eine Politik stehen, die maßvoll haushaltet, umweltbewusste und generationengerechte sowie langfristig durchdachte Entscheidungen trifft und verschiedene Interessen im Auge behält. Dies gilt ganz besonders bei der Aufstellung von Haushaltsplänen. Wir erwarten von Entscheidungsträgern einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Finanzen und Ressourcen. Auch unsere und nachfolgende Generationen müssen in einigen Jahren noch die Möglichkeit haben, das Leben in unserer Stadt und unserem Land frei nach ihren Vorstellungen zu gestalten!

Unser nachhaltiges Wohlstandsversprechen und die Integration in Europa sind zentrale Säulen unserer politischen Agenda. Wir betrachten Europa als integralen Bestandteil unserer Identität und fördern eine enge Zusammenarbeit und Integration auf allen Ebenen. Wir setzen uns dafür ein, dass der Wohlstand in unserer Stadtgesellschaft nachhaltig wächst und allen Bürgern zugutekommt.

Für eine lebenswerte Gesellschaft: Toleranz und Respekt

Unsere Vision einer lebenswerten und sicheren Zukunft umfasst eine inklusive Gesellschaft, in der die Vielfalt aller Menschen geschätzt und gewürdigt wird. Wir streben einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt an, befürworten freiheitliche Toleranz und setzen uns für eine moderne und weltoffene Gesellschaft ein. Wir stehen klar hinter dem Grundsatz “Freiheit in Verantwortung”.

Unser Gesellschaftsbild spiegelt dementsprechend die Ideale einer Leistungsgesellschaft wider, die auf dem Prinzip von Fördern und Fordern basiert, sowie eine soziale Grundsicherung, die gerecht gegenüber Arbeitnehmern und -gebern ist. Wir bekennen uns klar zur Sozialen Marktwirtschaft und für uns gilt: Arbeit muss sich lohnen! Dabei erkennen wir den besonderen gesellschaftlichen Wert an, den die Arbeit zum Beispiel in medizinischen, sozialen und Pflege-Berufen hat. Dazu zählt für uns auch insbesondere die Arbeit für die Gemeinschaft und die Pflege von Angehörigen. Wir treten dafür ein, dass diese Berufe und Menschen mehr Wertschätzung und Respekt erhalten.

Die Junge Union Bonn ist offen für alle, die sich mit ihren Werten und Zielen identifizieren können und lädt sie ein, sich in ihren Strukturen einzubringen, um unsere Stadt und unser Land nach vorne zu bringen. Demokratie braucht Demokraten und wir sind der beste Ort für sie.

In Kürze zusammengefasst: Wofür wir Politik machen

  • Wir als politische Jugendorganisation haben den klaren Anspruch, komplexe Themen unserer Zeit zukunftsorientiert zu diskutieren und nachhaltige politische Lösungen zu entwickeln.
  • Das nach unserem Leitprinzip des christlichen Menschenbildes ausgerichtete politische Handeln ist durch das Gleichgewicht von ökologischen, ökonomischen und sozialen Fragen geprägt.
  • Wir erkennen die umfassende digitale Transformation als eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts an und setzen auf Innovation, Technologie sowie marktwirtschaftliche und marktnahe Mechanismen.
  • Wir bekennen uns deutlich zum Internationalen Hochschul- und Wissenschaftsstandort Bonn und setzen uns für den Erhalt Bonns als zweites politisches Zentrum der Bundesrepublik ein inklusive seiner globalen Bedeutung als UN-Sitz!
  • Deutschland trägt in Europa und der Welt eine besondere Verantwortung. Wir wollen dieser gerecht werden und erklären unsere Begeisterung für die europäische Idee, für deren Förderung wir uns einsetzen wollen.
  • Unsere Gesellschaft und Umwelt befinden sich im Wandel. Wir wollen die großen Themen unserer Zeit entschlossen angehen und effiziente Lösungen entwickeln.
  • Wir sehen in unserer Stadt an vielen Stellen ungehobenes Potential. Wir sind entschlossen genau hier anzusetzen und Bonns Möglichkeiten in messbare Ergebnisse zu übersetzen.

Bundesstadt Bonn

Die Bundesstadt Bonn

Der historischen Bedeutung gerecht werden

Wir fordern, dass Bonn neben Berlin als das zweite verwaltungspolitische Zentrum in der Bundesrepublik erhalten bleibt.

Als 1994 im sogenannten Berlin/Bonn-Gesetz der Stadt Bonn der Erhalt des Standortes als zweites Verwaltungszentrum der Bundesrepublik Deutschland zugesichert wurde, sollten die Bundesbehörden in Bonn und Berlin arbeitsteilig agieren. Wir stellen heute fest, dass zwar in Bonn noch immer sechs Bundesministerien und über 40 Bundesbehörden ihren Sitz haben, allerdings hat sich die Zahl der Beschäftigten in Bonn seit der Vereinbarung mehr als halbiert. Bei den Verhandlungen zu der angestrebten Zusatzvereinbarung zum Berlin/Bonn-Gesetz, die derzeit die Region Bonn mit der Bundesregierung führt, darf Bonn nicht weiter in seinem Status als Bundesstadt beschnitten werden. Wir fordern, dass Bonn neben Berlin als das zweite verwaltungspolitische Zentrum in der Bundesrepublik erhalten bleibt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sollten voll ausgeschöpft werden, um die Ministerien und Bundesbehörden zu erhalten, Arbeitsplätze langfristig in der Region zu sichern und Bonn als Visitenkarte Deutschlands zu bestätigen.

Wir setzen uns auch aktiv für eine demokratiefördernde Erinnerungskultur ein, die der großen historischen Bedeutung unserer Stadt für die Deutsche Bundesrepublik gerecht wird.

Internationales Bonn

Impulsgeber für Deutschland und die Welt

Das Internationale Bonn

Insgesamt betrachten wir die UN-Stadt Bonn als ein Symbol für internationale Solidarität und Zusammenarbeit.

Die Bundesstadt Bonn, als Sitz zahlreicher UN-Organisationen und wissenschaftlichen Institutionen, hat sich zu einer herausragenden UN-Stadt und einem internationalen Wissenschaftsstandort entwickelt. Die Präsenz internationaler Organisationen wie dem UNFCCC, dem Sekretariat des Übereinkommens über die biologische Vielfalt und dem UNV verdeutlicht Bonns wichtige Rolle im globalen Kontext.

Unsere Stadt Bonn ist ein bedeutender Standort für globale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung. Durch die vielfältige Arbeit der zahlreichen ansässigen NGOs, der Deutschen Gesellschaft für Internationalen Zusammenarbeit (GIZ), Entwicklungsorganisationen sowie der UN-Organisationen vor Ort trägt Bonn maßgeblich zur Bewältigung globaler Herausforderungen bei, insbesondere im Bereich Klimawandel, Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung.

Die JU Bonn setzt sich dafür ein, die Bedeutung Bonns als Internationaler Standort und UN- Stadt weiter zu stärken und das Bewusstsein in der Bevölkerung für die internationale Bedeutung der Stadt zu fördern. Die Zusammenarbeit zwischen den UN-Organisationen, der Stadtverwaltung und der lokalen Gemeinschaft ist von zentraler Bedeutung, um Synergien zu schaffen und die positiven Auswirkungen der UN-Präsenz in Bonn zu maximieren.

Wir ermutigen zu einer weiteren Integration der UN-Präsenz in das städtische Leben, um die Vorteile dieser globalen Zusammenarbeit für alle Bürger erfahrbar zu machen. Insgesamt betrachten wir die UN-Stadt Bonn als ein Symbol für internationale Solidarität und Zusammenarbeit. Durch die Unterstützung und Förderung dieser einzigartigen Position kann Bonn weiterhin einen bedeutsamen Beitrag zu den globalen Bemühungen um Frieden, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit leisten.

Konkret braucht es dafür das aktive Werben für unsere Stadt mit einem einzigartigen Angebot, das uns von konkurrierenden Städten abhebt. Hier hat die Politik noch einige Aufgaben zu erledigen: Bonn muss besser angebunden sein – dazu gehören eine spürbar verbesserte ICE- Anbindung wie auch eine einfachere Erreichbarkeit des Konrad-Adenauer-Flughafens. Aber auch Wohnraum, wie auch Flächen für Bürogebäude und -räumlichkeiten müssen geschaffen werden, um weitere Ansiedlungen zu ermöglichen. Hier muss auf Grund mangelnder Flächen in Bonn dringend mit dem Rhein-Sieg-Kreis eng zusammengearbeitet werden.

Europa

Die Idee von Europa ist ein Versprechen

Freiheit und Sicherheit

Ein geeintes Europa ist ein Schlüssel zur Bewältigung globaler Herausforderungen

Ein starkes Bekenntnis zu Europa ist für uns von grundlegender Bedeutung, um eine friedliche, kooperative und nachhaltige Zukunft zu gestalten. Wir erkennen die historische Bedeutung der europäischen Einigung und die daraus resultierenden Vorteile für Frieden, Wohlstand und Zusammenarbeit an. Unser Engagement für Europa basiert auf folgenden Prinzipien:

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union teilen grundlegende Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Wir stehen fest hinter diesen Werten und streben danach, sie zu fördern und zu schützen.

Wir setzen uns für eine enge Zusammenarbeit innerhalb eines starken Europas ein, das auf gemeinsamen Werten basiert und die Vielfalt der Nationalstaaten respektiert. Ein geeintes Europa ist ein Schlüssel zur Bewältigung globaler Herausforderungen, da ein einzelnes Land sich nicht mehr auf globaler Ebene behaupten kann.

Europa ist geprägt von kultureller Vielfalt, die eine Quelle der Inspiration und Bereicherung ist. Wir setzen uns dafür ein, diese kulturellen Vielfalt unserer westlichen Demokratien zu schützen und zu fördern, um ein respektvolles Miteinander verschiedener Kulturen und Traditionen zu gewährleisten.

Als politische Jugendorganisation leisten wir einen Beitrag, Bildungsangebote und mit gemeinsam mit Partnern der politischen Bildung zu gestalten und Jugendliche gezielt über die EU gezielten Aktionen, Jugendliche über die EU mit Partnern der Politischen Bildung mitzugestalten und über Möglichkeiten der Teilnahme zu informieren. Unser Ziel ist es, das sowie über verschiedenste Teilnahmemöglichkeiten zu informieren. Bewusstsein für europäische Austauschprogramme und Informationsangebote neben der schulischen Ausbildung in Form von Workshops und Fahrten nach Brüssel oder Straßburg zu schärfen. Wir sehen die Förderung der Jugend als entscheidend für die Zukunft Europas an und setzen uns aktiv dafür ein, jungen Menschen Zugang zu verbesserten Chancen und grenzüberschreitenden Informations- und Bildungsangeboten zu ermöglichen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass Deutschland das Selbstverständnis der Europäischen Union als eigenständigen und starken Global Player fördern sollte. Unser Bekenntnis zu Europa basiert auf der Überzeugung, dass eine starke, geeinte und solidarische Europäische Union der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft ist.

Wir fordern Deutschland dazu auf, verstärkt seine verantwortungsvolle Führungsrolle anzunehmen in die Europäische Union selbstbewusst in den entscheidenden Fragen unserer anzunehmen und Zeit zu führen und zu lenken.

Frieden & Stabilität

Deutschlands Verantwortung in der Welt

Frieden und Stabilität

Das Bekenntnis zur NATO bleibt für uns unerschütterlich.

Bonn spielt eine zentrale Rolle in der deutschen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik als Standort des Bundesverteidigungsministeriums. Tausende Angestellte und Beamte arbeiten hier, um die Sicherheit unseres Landes zu gewährleisten. Es ist entscheidend, dass Bonn als strategischer Standort gestärkt und die Arbeitsplätze im Verteidigungsbereich erhalten strategischer Standort gestärkt wird und die Arbeitsplätze im Verteidigungsbereich erhalten bleiben. Die Region muss auch in Zukunft ein entscheidender Akteur für die sicherheitspolitische Ausrichtung Deutschlands sein.

Wir fordern die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrats, der eine ganzheitliche und strategische Steuerung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ermöglicht. Deutschland muss sich umfassend auf alle Verteidigungsfälle vorbereiten – sei es im konventionellen Bereich oder in der Cybersicherheit sowie im Informations- und Weltraum. Besonders in Zeiten globaler Unsicherheiten müssen wir unsere Verteidigungsfähigkeit weiter ausbauen und die Resilienz gegenüber Cyberangriffen massiv stärken. Bonn als Verwaltungszentrum wird hierbei eine Schlüsselrolle in der Koordination dieser Maßnahmen einnehmen.

Das Bekenntnis zur NATO bleibt für uns unerschütterlich. Deutschland muss seine Führungsrolle in Europa innerhalb des Bündnisses stärken und eine kohärente Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in der EU sicherstellen. Unsere Streitkräfte und Sicherheitskräfte verdienen dabei mehr Anerkennung und Unterstützung. Soldaten und zivile Mitarbeiter tragen entscheidend zur Sicherheit unseres Landes bei. Wir fordern eine intensivere Förderung dieser Berufsgruppen, sowohl finanziell als auch in Bezug auf gesellschaftliche Anerkennung.

Unsere Außenpolitik muss sich klar an Werten orientieren: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und die Achtung der internationalen Ordnung sind die Grundlagen unseres Handelns. Deutschland trägt als führende Nation in Europa eine besondere Verantwortung für Frieden und Stabilität in der Welt. Wir setzen uns für eine starke transatlantische Partnerschaft ein. Besonders wichtig ist uns das Existenzrecht Israels und die Zusammenarbeit mit diesem wichtigen Partner im Nahen Osten, sowohl in Sicherheitsfragen als auch in wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Kooperation. Gleichzeitig müssen wir unsere Beziehungen zu anderen Demokratien weltweit ausbauen, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel und internationale Sicherheit gemeinsam anzugehen. Deutschland muss eine aktive Rolle in der EU und den Vereinten Nationen spielen, um unsere gemeinsamen Werte weltweit zu verteidigen und zu fördern.

Sicherheit

Schutz für alle

Starker Staat, sichere Bürger

Innere Sicherheit und ein starker Rechtsstaat sind die Eckpfeiler einer gerechten Gesellschaft.

Innere Sicherheit und ein starker Rechtsstaat sind die Eckpfeiler einer gerechten Gesellschaft. Die Unabhängigkeit und Robustheit der Justiz sind dabei von entscheidender Bedeutung, um faire Gerichtsverfahren und eine effektive Rechtsprechung zu gewährleisten. Dies stellt sicher, dass jeder Bürger vor dem Gesetz gleich behandelt wird. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Hass und Gewalt nicht nur keinen Platz haben, sondern mit allen Mitteln des Rechtsstaats bekämpft werden.

Der respektvolle Umgang mit Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften ist essentiell für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung und die Sicherstellung einer schnellen Versorgung in Notfällen. Daher verurteilen wir zutiefst jegliche Form von Gewalt und Hetze gegen Polizisten und (freiwillige) Helfer im Rettungswesen und im Katastrophenschutz, sowie gegen alle Angehörigen unserer Sicherheitskräfte und Ordnungsbehörden. Hier muss die Politik sich nicht nur öffentlich hinter alle Mitarbeiter unserer Sicherheits- und Gesundheitsinfrastruktur stellen, sondern auch mit politischen Mitteln für einen möglichst umfassenden Schutz sorgen.

Wir engagieren uns nachdrücklich dafür, die Sicherheit in der Gesellschaft zu gewährleisten, insbesondere indem wir uns für den Schutz von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Menschen mit Behinderungen einsetzen .

Der Schutz und die Sicherheit sind von grundlegender Bedeutung für eine stabile und wohlgeordnete Gesellschaft. Dies umfasst nicht nur physischen Schutz, sondern auch Maßnahmen zur Prävention, Unterstützung und Intervention, um ein sicheres Umfeld für alle Mitglieder der Gesellschaft zu gewährleisten.

Darüber hinaus setzen wir uns für umfassende Programme zum Schutz der mentalen Gesundheit ein. Insbesondere Kinder und Jugendliche benötigen Unterstützungsangebote, um ein gesundes Leben führen zu können. Das psychische Wohlempfinden ist Voraussetzung für ein würdiges Dasein. Daher gilt es Unterstützungsangebote aufzubauen, auch um hohe Suizidzahlen und mentalen Krankheiten entgegenzuwirken.

Die Bekämpfung von Häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen, auch im öffentlichen Raum, erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der Prävention, Intervention und Nachsorge umfasst. Dies schützt nicht nur die Opfer, sondern trägt auch zur Schaffung einer gewaltfreien Gesellschaft bei. Wir halten es für dringend notwendig, die Kapazitäten und die Verfügbarkeit von Plätzen in Frauenhäusern in der Region zu erhöhen.

Es ist wichtig, Angsträume in Bonner Stadtvierteln zu identifizieren, zu beseitigen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Ordnungspolitische Maßnahmen wie eine verstärkte Präsenz von Polizei und elektronische Überwachung, aber auch baulich-gestalterische Maßnahmen wie beispielsweise angepasste Beleuchtung und Rückschnitte von Büschen können dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und potenzielle Risiken zu minimieren. Grundsätzlich ist im Bereich der Stadtplanung die Entstehung neuer Angsträume zu verhindern, indem diese Problematik aktiv mitgedacht wird und Bürgerinnen und Bürger verstärkt in die Planung einbezogen werden.

Wir setzen uns für ein entschlossenes Vorgehen gegen Parallelstrukturen ein, die die Gesetze und Regeln unserer Gesellschaft nicht nur ablehnen, sondern versuchen, eigene Normen zu etablieren. Unsere Sicherheitskräfte spielen eine zentrale Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer den Rechtsstaat, eines der tragenden Fundamente unserer Gesellschaft, in Frage stellt oder untergräbt, muss konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.

Ebenso müssen die Werte unserer Verfassungsordnung verstärkt in den Angeboten der Ebenso müssen wir die Werte unserer Verfassungsordnung verstärkt in den Angeboten der Jugend-, Kultur-, und Bildungseinrichtungen vermitteln und insbesondere Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene mit speziellen Angeboten adressiert werden. junge en.

Wir setzen uns für die effektive Bekämpfung jeglicher Art von Extremismus ein. Wir nehmen jede Form des Extremismus als Bedrohung unseres freiheitlich-demokratischen Zusammenlebens in den Fokus und setzen die gesamte Kraft unserer wehrhaften Demokratie dagegen. Dabei zeigen wir klare Haltung für das Existenzrechts Israels und lehnen alle Formen des Antisemitismus sowie jegliche Arten der Diskriminierung in unserer Gesellschaft ab. Es erfordert eine koordinierte Anstrengung auf politischer, gesellschaftlicher und polizeilicher Ebene. Es ist demnach wichtig, präventive Maßnahmen, beispielsweise die Unterstützung von Bildungsangeboten, Vereinen und den Dialog zu gewährleisten und gleichzeitig konsequent gegen Straftäter vorzugehen.

Migration & Integration

Migration gestalten, Integration leben

Zusammen wachsen

Integration ist ein wechselseitiger Prozess, bei dem sowohl die aufnehmende Gesellschaft als auch Migrantinnen und Migranten aktiv beteiligt sein müssen.

Integration ist ein wechselseitiger Prozess, bei dem sowohl die aufnehmende Gesellschaft als auch Migrantinnen und Migranten aktiv beteiligt sein müssen. Eine erfolgreiche Integration erfolgt durch eine aktive gesellschaftliche Teilhabe und gegenseitige Wertschätzung. Menschen, die neu in unsere Region kommen, brauchen Möglichkeiten an Sprachkursen, Bildungsangeboten und gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Ereignissen teilzunehmen. Der möglichst niederschwellige Zugang qualifizierter Fachkräfte zum Arbeitsmarkt ist von zentraler Bedeutung. Er ermöglicht nicht nur die wirtschaftliche Selbstständigkeit, sondern trägt auch wesentlich zur sozialen Integration bei. Eine erfolgreiche berufliche Integration stärkt nicht nur die individuellen Perspektiven, sondern fördert auch das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

Eine effektive Migrationspolitik erfordert eine entschlossene und klare Herangehensweise an Abschiebungen und Kriminalitätsbekämpfung. Es ist wichtig, Straftaten konsequent zu verfolgen und gegebenenfalls Abschiebungen vorzunehmen, insbesondere bei schweren Verbrechen. Abgelehnte Asylbewerberinnen und Asylbewerber müssen schnell und konsequent abgeschoben werden. Es ist wichtig sicherzustellen, dass Abschiebungen rechtsstaatlich und unter Berücksichtigung internationaler Menschenrechtsnormen durchgeführt werden.

Nicht zuletzt auch unserer christlichen Überzeugungen wegen bekennen wir uns dazu, Schutz für Menschen zu gewährleisten, die vor Verfolgung fliehen. Eine humane und faire Asylpolitik erfordert eine sorgfältige Prüfung von Asylanträgen, um Menschen in echter Not zu unterstützen. Es ist wichtig, die Rechte von Asylsuchenden zu respektieren und gleichzeitig Mechanismen zu entwickeln, um Missbrauch zu verhindern.

Migration stellt uns vor bedeutende logistische und gesellschaftliche Herausforderungen, die ein durchdachtes und koordiniertes Handeln erfordern. Angesichts der prognostizierten Flüchtlingsbewegungen im 21. Jahrhundert ist es wichtiger denn je, Fluchtursachen direkt anzugehen, legale Fluchtwege zu schaffen und entschieden gegen illegale Migration vorzugehen. Dabei sind vor Ort alternative Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im globalen Süden zu stärken.

Es ist von großer Bedeutung, unseren Staat und unser demokratisches System vor Überlastungen und Überforderungen zu schützen und gleichzeitig humanitäre Verpflichtungen zu erfüllen. Daher fordern wir zuletzt eine Überprüfung bestehender internationaler Abkommen, die unsere Migrationspolitik maßgeblich bestimmen, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen globalen Entwicklungen gerecht werden.

Deutschland hat sich im Kontext seiner Migrationspolitik aber auch mit einem anderen wichtigen Thema auseinanderzusetzen: Wir brauchen dringend qualifizierte Fachkräfte, um wettbewerbsfähig zu bleiben und unsere Wirtschaft zukunftssicher aufzustellen. Dabei müssen wir eine gezielte Zuwanderung ermöglichen, die sich an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientiert. Eine erfolgreiche Fachkräftemigration setzt klare Qualifikationsanforderungen und eine gute Integration voraus, besonders im Hinblick auf Sprache und Kultur. Hier sind wir gefragt, ein attraktives Angebot zu machen, um möglichst viele qualifizierte Fachkräfte für Deutschland zu begeistern. Wir wollen, dass bereits in den Herkunftsländern berufliche und damit auch Bleibeperspektiven geklärt werden, um eine schnelle Integration zu ermöglichen.

Wir erkennen den Wert der deutschen Staatsbürgerschaft und fordern hier ein bedachtes Vorgehen der Politik. Eine gelungene Integration ist für uns unerlässliche Voraussetzung für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft und damit staatsbürgerlicher Teilhaberechte sowie des besonderen Schutzes, Unterstützung und Versorgung durch die Gemeinschaft der Steuerzahler und die staatlichen Institutionen. Die deutsche Staatsbürgerschaft darf nicht einfach so erworben werden. Allein schon der Blick auf unser europäisches Miteinander in der EU zeigt, dass man auch in einem anderen Land leben und arbeiten kann ohne dessen Staatsbürgerschaft anzunehmen. Die Entscheidung für eine Staatsbürgerschaft ist für uns ein klares Bekenntnis zu einem Staat und seinen Werten und eine Verpflichtung, ihm die Treue zu halten und seine Gesetze und Sozialnormen zu achten.

Insgesamt ist eine ausgewogene und menschenrechtsorientierte Migrationspolitik erforderlich, um die verschiedenen Herausforderungen anzugehen, die mit Migration verbunden sind. Dies erfordert sowohl präventive Maßnahmen als auch einen respektvollen Umgang mit den Rechten der betroffenen Menschen.

Generationen

Das Generationenversprechen wahren

Alt und Jung zusammen

Wir bekennen uns zum Generationenversprechen

Der demografische Wandel ist eine der größten Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht. Die Alterung der Bevölkerung und die niedrigen Geburtenraten belasten die Sozialsysteme, insbesondere die Rentenkassen. Um die Renten langfristig zu sichern, setzt sich die Junge Union für eine Reform ein, die stärker auf kapitalgedeckte Modelle setzt, etwa in Form einer Aktienrente. Zugleich soll die private Altersvorsorge forciert werden. Dazu sind zum einen die finanzielle Bildung aller Generationen zu stärken sowie zum anderen Vorsorge- und Anlagemodelle rechtlich zu begünstigen. Dadurch soll die Altersvorsorge unabhängiger von der Bevölkerungsentwicklung und der Zahl der Beitragszahler gemacht werden. Ergänzend dazu fordern wir Anreize, die es älteren Arbeitnehmern ermöglichen, über das gesetzliche Rentenalter hinaus freiwillig zu arbeiten, ohne steuerliche Nachteile zu erleiden. Das Konzept der „Aktivrente“ bietet dabei eine gute Möglichkeit, die Rentenkassen zu entlasten und die Eigenverantwortung zu stärken.

Darüber hinaus plädieren wir für Maßnahmen, die es den älteren Generationen erleichtern, länger aktiv am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Neben der Weiterarbeit sollten auch flexible und teilzeitnahe Modelle gefördert werden, um den Übergang in den Ruhestand individuell zu gestalten. Gleichzeitig muss eine generationengerechte Politik darauf abzielen, jungen Menschen Perspektiven zu bieten und ihnen die Sicherheit zu geben, dass auch sie im Alter von einem stabilen Rentensystem profitieren werden.

Wir bekennen uns zum Generationenversprechen: Jede Generation übernimmt Verantwortung, um sowohl die Sicherheit im Alter als auch die Perspektiven für die Jugend zu sichern – damit Leistung und Verantwortung in einer solidarischen Gesellschaft Hand in Hand gehen.

Arbeit & Soziales

Neue Arbeitswelten, starkes Sozialsystem

Unser Anker für eine gerechte Zukunft

Leistung muss sich lohnen, und das gilt für alle Lebensbereiche.

Die Arbeitswelt ist mehr als nur Broterwerb – sie ist zentral für die Selbstentfaltung und die Würde des Einzelnen. Arbeit ist sinnstiftend und ermöglicht Teilhabe an der Gesellschaft. Für uns ist klar: Jeder soll nach seinen Talenten und Fähigkeiten einen Beitrag leisten können, mit Optimismus und Zuversicht. Ein bedingungsloses Grundeinkommen lehnen wir daher entschieden ab, da es nicht unserem Gesellschaftsbild entspricht. Stattdessen setzen wir auf das Prinzip der Vollbeschäftigung und auf faire Entlohnung, die es jedem ermöglicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Arbeit ist nicht nur Erwerbsarbeit – auch Tätigkeiten wie Kindererziehung, häusliche Pflege oder ehrenamtliches Engagement sind für das Gemeinwesen unerlässlich und verdienen Anerkennung. Leistung muss sich lohnen, und das gilt für alle Lebensbereiche.

Ein gerechter Arbeitsmarkt basiert darauf, dass eigene Anstrengung belohnt wird. Deshalb fordern wir steuerliche Entlastungen, insbesondere für Überstunden, um den Anreiz zu erhöhen, mehr zu arbeiten und sich wirtschaftlich zu verbessern. Der Staat muss diejenigen unterstützen, die arbeiten wollen, und gleichzeitig klare Anreize setzen, damit Arbeit immer gegenüber der staatlichen Unterstützung bevorzugt wird. Wer arbeitsfähig ist und angebotene Arbeit ablehnt, muss finanziell schlechter gestellt sein als derjenige, der sich aktiv einbringt. Das ist nicht nur gerecht, sondern auch ein Ausdruck von Solidarität gegenüber denjenigen, die durch ihre Arbeit das Sozialsystem finanzieren.

Wir stehen für einen starken Sozialstaat, der dann hilft, wenn er wirklich gebraucht wird. Die Solidargemeinschaft muss zuverlässig funktionieren, aber sie darf nicht überlastet werden. Deshalb setzen wir uns für eine klarere Trennung von beitragsbezogenen und steuerfinanzierten Leistungen in den Sozialversicherungen ein, um Transparenz und Gerechtigkeit zu gewährleisten. Unser Sozialsystem basiert auf einer starken Wirtschaft, und es ist unsere Verantwortung, soziale Leistungen so zu gestalten, dass sie finanzierbar bleiben.

Die Tarifautonomie und die Mitbestimmung der Sozialpartner sind zentrale Bestandteile unseres Arbeitsmarktsystems und müssen weiterhin gestärkt werden. Die Lohnfindung gehört in die Hände von Tarifpartnern – die Politik darf hier keinen direkten Einfluss nehmen. Wir setzen uns daher klar dafür ein, dass der Mindestlohn nicht als politisches Instrument missbraucht wird. Löhne müssen Ausdruck der Produktivität sein, und der Mindestlohn soll ein Schutzmechanismus für faire Arbeitsbedingungen bleiben, nicht ein politisch motiviertes Druckmittel. Eine übermäßige Erhöhung des Mindestlohns gefährdet Arbeitsplätze, besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Wirtschaft

Wohlstand für Alle

Mit Wachstum und Innovation in die Zukunft

Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und steht für Innovation, Stabilität und Arbeitsplätze.

Ein starkes Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft steht im Zentrum unserer Wirtschaftspolitik. Sie verbindet wirtschaftliche Freiheit mit sozialer Verantwortung, um Wohlstand für alle zu ermöglichen. Dabei ist es entscheidend, klare und spürbare Maßnahmen zur Deregulierung zu ergreifen, um die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln. Dies umfasst die Prüfung von Steuersenkungen, Bürokratieabbau sowie die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren – insbesondere durch Digitalisierung und Automatisierung – um Unternehmen zu entlasten und Investitionen zu fördern. Eine grundlegende Steuerreform, die unser komplexes Steuersystem vereinfacht und modernisiert, ist ein elementarer Schritt, um unsere Wirtschaft zusätzlich zu entfesseln.

Unsere Soziale Marktwirtschaft basiert auf dem Prinzip der Eigenverantwortung des Einzelnen, getragen von der Solidarität der Gemeinschaft. Dieses Gleichgewicht schafft nicht nur individuelle Aufstiegsmöglichkeiten, sondern hält auch das Erfolgsversprechen unserer Gesellschaft lebendig. Jeder soll die Chance haben, durch eigene Leistung und mit der Unterstützung der Gemeinschaft Erfolg zu haben.

Gute Wirtschaftspolitik ist immer auch Arbeitsmarktpolitik – sie schafft Arbeitsplätze, stärkt die soziale Sicherheit und erhöht die Lebensqualität. Dabei müssen wir gezielt in Startups und eine lebendige Gründerkultur investieren. Innovationen und Unternehmergeist sind die Motoren, die unsere Wirtschaft voranbringen und gleichzeitig unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern. Öffentliche und private Akteure spielen hier gemeinsam eine zentrale Rolle, um Forschung und Innovation zu fördern.

Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und steht für Innovation, Stabilität und Arbeitsplätze. Daher ist es von zentraler Bedeutung, gezielte Maßnahmen zur Förderung mittelständischer Unternehmen zu ergreifen. Wir müssen sicherstellen, dass sie in einem wettbewerbsfähigen Umfeld wachsen können und gleichzeitig vor ungewollten Übernahmen geschützt werden, die unser nationales Know-how ins Ausland abwandern lassen.

Gleichzeitig bleibt die Bekämpfung der Inflation von größter Bedeutung, um die Stabilität der Wirtschaft zu gewährleisten und langfristigen Wohlstand zu sichern.

Bildung

Der Schlüssel zu unserer Zukunft

Unser Bildungsversprechen

Junge Familien brauchen Planungssicherheit.

Eine hochwertige frühkindliche Bildung in Kitas legt den Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung in späteren Lebensphasen. Kitas spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Entwicklung und des Wohlergehens von Kindern sowohl bei der Stärkung der Gesellschaft als auch der sozialen Chancengerechtigkeit. Daher positionieren wir uns klar für die finanzielle Planungssicherheit von Kitas im Bonner Stadtgebiet, da sie ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden Bildungssystems sind, das Chancengerechtigkeit, soziale Integration und individuelle Entfaltung fördert. Junge Familien brauchen Planungssicherheit. Es ist dringend erforderlich, die Kita-Infrastruktur in Bonn auszubauen und bedarfsgerechte Betreuungsangebote zu schaffen, die den Anforderungen von Eltern, insbesondere Berufstätigen, gerecht werden und eine umfassende Ganztagsbetreuung ermöglichen.

Als Junge Union beobachten wir mit Sorge, dass unser Bildungssystem zunehmend im internationalen Vergleich zurückfällt, die Zufriedenheit von Pädagogen, Schülern und Eltern mit unseren Schulangeboten sinkt und die Lehramtsausbildung wie auch die pädagogische Arbeit nicht mehr “state of the art” sind. Daher sehen wir einen dringenden Bedarf für ein Umdenken. Gesellschaftliche Veränderungen durch die gezielte Ganztagsbetreuung erfordern eine Fokussierung der Schule als Ort für umfassende Bildung und Erziehung sowie eine erzieherische Zusammenarbeit von Eltern und Bildungsort im Sinne des Kindeswohls.

Für uns gilt das Leistungsprinzip, dass das Fundament einer qualitativ hochwertigen Bildung ist, indem es die individuellen Stärken und Potenziale der Lernenden hervorhebt und gezielt fördert. Die Beachtung dieses Prinzips ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Schülerinnen und Schüler, was zu einer effektiven individuellen Förderung führt. Gleichzeitig sollen in unseren Bildungseinrichtungen vermehrt Teamfähigkeiten gelehrt und vermittelt werden.

Ein mehrgliedriges Schulsystem, das auf gezielter Förderung basiert, anstatt auf Gleichmacherei, trägt dazu bei, die Vielfalt der Talente und Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Die Förderung und der Erhalt von Förderschulen sind uns wichtig, um sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen die notwendige Unterstützung und individuelle Betreuung erhalten. Dies ermöglicht eine individuelle Entwicklung und stärkt die Eigenverantwortung.

Der Baubestand der Schulen ist eine wichtige Voraussetzung, um attraktive und lernfördernde Bildungsorte zu entwickeln. Wir setzen uns für moderne Lernorte und schnelle Sanierungen und Modernisierung ein, um Schulen zu attraktiven Orten der Zukunftsbildung zu gestalten.

Eine frühzeitige Talentförderung ist essentiell, um einen Schwerpunkt auf die Entdeckung und Entwicklung individueller Stärken zu legen, anstatt auf eine allgemeine Akademisierung. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ihre Talente zu entfalten und entsprechende Bildungswege einzuschlagen.

Die Implementierung digitaler Lernmethoden sowie der KI in den Bildungsbereich eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Lernprozesse und innovative Lehrmethoden. Die Integration von KI sollte jedoch nicht nur auf technischer Ebene erfolgen, sondern auch pädagogische Konzepte berücksichtigen.

Bildung umfasst weit mehr als nur fachliche Inhalte – sie ist der Schlüssel zur Vermittlung von kulturellen Werten, Traditionen und sozialem Miteinander. In unseren Bildungseinrichtungen müssen Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissen erwerben, sondern auch ein tiefes Verständnis für unsere gesellschaftlichen Werte entwickeln. Die Auseinandersetzung mit Kultur und Geschichte, die Stärkung von Respekt, Toleranz und Verantwortung sowie die Förderung eines demokratischen Bewusstseins sind essenzielle Bausteine, um junge Menschen zu mündigen Bürgern zu formen. Wir setzen uns dafür ein, dass Schulen als Orte der Wertevermittlung gefördert werden, in denen kulturelle Vielfalt gelebt und das soziale Miteinander gestärkt wird.

Die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung ist von zentraler Bedeutung, um den unterschiedlichen Begabungen gerecht zu werden und vielfältige Karrierewege zu ermöglichen. Es ist für uns entscheidend, die berufliche Ausbildung zu stärken, da nicht jeder oder jede den Weg eines Studiums einschlagen muss. Angesichts des Fachkräftemangels wird die Förderung beruflicher Ausbildungswege zu einer dringenden Notwendigkeit. Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Arbeitswelt und Schulen fördert die Praxisorientierung der Bildung und erleichtert den Übergang von der Schule in den Beruf.

Wissenschaft

Wissensstadt Bonn

Innovationen für die Welt von Morgen

Bonn als Wissensstadt kann auch florierende Wirtschaftsstadt sein.

Die Wissenschaftsregion Bonn, bestehend aus Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler, hat sich zu einem führenden Standort für Forschung und Wissen entwickelt, der weit über die Region hinaus vernetzt ist. Als größter Arbeitgeber Bonns stellt unsere Exzellenzuniversität nicht nur einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, sondern ist auch von großer gesellschaftlicher Relevanz. Bonn fungiert als ein Zentrum der Wissenschaftspolitik und des -managements in Deutschland, mit zahlreichen Bundesinstitutionen und Einrichtungen zur Wissenschaftsförderung.

Die JU Bonn fordert ein vorbehaltloses Eintreten für unsere Exzellenzuniversität und eine intensivere Präsentation der Wissenschaftsregion auf internationalen Fachmessen. Es ist wichtig, neben der Förderung von Exzellenzfächern auch andere Studiengänge nicht zu vernachlässigen. Die JU Bonn betont, dass eine Universität mit einem breiten Angebot und entsprechender Ausstattung Bonn konkurrenzfähig und attraktiv für Studierende macht. Um dieser Attraktivität Rechnung zu tragen, muss bezahlbarer Wohnraum für Studierende zur Verfügung stehen. Es ist Aufgabe, Einrichtungen einzeln zu unterstützen, Bauvorhaben – sowohl für Lehrräume als auch für Wohnraumschaffung – zu fördern und politische Anliegen auf verschiedenen Ebenen zu flankieren. Die Vernetzung von Instituten, Behörden und der regionalen Wirtschaft sollte ebenfalls aktiv unterstützt werden.

Zudem müssen wir es endlich schaffen, das wissenschaftliche Kapital auch in wirtschaftlichen Profit zu transformieren – die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft, die Gründung von Unternehmen und StartUps muss vermehrt in den Fokus gerückt werden, um so gesamtgesellschaftliche Vorteile zu erzielen. Bonn als Wissensstadt kann auch florierende Wirtschaftsstadt sein.

Die JU Bonn hebt hervor, dass die Stadt lebenswert und offen für internationale Wissenschaftler bleiben muss, um im Wettbewerb um talentierte Köpfe attraktiv zu sein. Die konkrete Standortförderung soll dazu beitragen, dass die Wissenschaft nicht nur zur akademischen Sphäre, sondern auch zur wirtschaftlichen Entwicklung Bonns beiträgt.

Digitalisierung

Deutschland

Wo Ideen zu Code und Code zu Zukunft werden

Unsere Vision muss es sein, aus dem Land der Dichter und Denker zusätzlich das Land der Visionäre und Programmierer zu machen.

Digitale Angebote und Technologien durchdringen zunehmend alle Bereiche der Gesellschaft im täglichen Leben. Daher verstehen wir die Digitalisierung als Chance für unsere wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung.

Eine ausgebaute Infrastruktur für die digitale Wirtschaft und Innovation ist entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Schnelle und zuverlässige Internetverbindungen sowie der Zugang zu modernen Technologien fördern die Entstehung von innovativen Unternehmen und tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.

Wir plädieren für die Stärkung der Integration von Digitalisierung in Schulen und Hochschulen, um die Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden auf die Anforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Dies umfasst nicht nur den Zugang zu digitalen Lernressourcen, sondern auch die Schulung von Lehrkräften im Umgang mit digitalen Technologien. Durch die Integration digitaler Tools in Lehr- und Lernprozesse können innovative Lehrmethoden entwickelt und die Qualität der Bildung verbessert werden.

Die Digitalisierung der staatlichen Verwaltung ist ein wichtiger Schritt hin zu effizienten und bürgernahen Dienstleistungen. Durch die Implementierung moderner Technologien können Verwaltungsprozesse rationalisiert, Bürokratie abgebaut und der Zugang zu öffentlichen Leistungen erleichtert werden.

Die digitale Planung und Steuerung ermöglichen eine präzisere und effektivere Gestaltung von städtischer und regionaler Entwicklung. Durch den Einsatz von Datenanalyse und digitalen Instrumenten können Planungsprozesse optimiert und zukunftsorientierte Entscheidungen getroffen werden.

Künstliche Intelligenz ist zweifelsohne eine der zentralen Fragen, die über den Erfolg im 21. Jahrhundert entscheiden werden. Sie birgt enorme Potenziale für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, stellt uns aber auch vor große Herausforderungen. Dabei müssen wir sicherstellen, dass Europa mit Deutschland an der Spitze nicht nur mit Ländern wie China und den USA mithalten, sondern die globale Führungsrolle übernehmen. Die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen und unser gesellschaftliches Miteinander gestalten, wird maßgeblich durch die Entwicklung und Nutzung von KI geprägt werden.

Damit Deutschland in diesem entscheidenden Feld konkurrenzfähig bleibt, müssen wir massiv in KI-Forschung und -Entwicklung investieren. Wirtschaft und Wissenschaft brauchen die dringend notwendigen Freiräume, um Innovationen voranzutreiben. Der Datenschutz ist dabei ein elementarer Aspekt, der mit Bedacht behandelt werden muss, da er aktuell oft wie ein hemmender Faktor auf die Entwicklung von KI wirkt.

Gleichzeitig darf der Staat nicht den Fehler machen, sich selbst als Projektentwickler zu verstehen. Dies wird in der Praxis nicht funktionieren. Stattdessen muss der Staat verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, die Wirtschaft und Wissenschaft die bestmöglichen Freiräume und Anreize bieten. Wir setzen uns für die Förderung offener KI-Modelle wie Open GPT-X ein, da diese Transparenz und Innovation in Europa vorantreiben. Unsere Vision muss es sein, aus dem Land der Dichter und Denker zusätzlich das Land der Visionäre und Programmierer zu machen.

Insgesamt fordern wir eine umfassende Strategie zur Digitalisierung in allen Bereichen der Gesellschaft, um die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen und die Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Dies erfordert technologische Investitionen, die Förderung von digitalen Kompetenzen und die Schaffung eines rechtlichen Rahmens, der den Schutz von Daten und Privatsphäre gewährleistet.

Mobilität

Raus aus dem Stau

Mobilität und Verkehr im Wandel

Weniger Ideologie, mehr Pragmatismus und Vernunft in der Verkehrspolitik!

Besonders setzen wir uns für eine städtisch sinnvolle, ganzheitliche, sichere und zuverlässige sowie nachhaltige öffentliche Verkehrsinfrastruktur ein. Hierbei ist uns eine enge Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis wichtig. Die Förderung und Vielfalt im Nahverkehr ist nur im Einklang zu bringen, wenn wir allen Akteuren eine gleichberechtigte Teilnahme am Verkehr ermöglichen. Für uns ist es daher unabdingbar, alle relevanten Akteure einzubeziehen, insbesondere die Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreter der Wirtschaft und des Einzelhandels. Durch eine systematisch koordinierte Zusammenarbeit mit diesen Partnern versprechen wir uns eine zukunftsorientierte und nachhaltige Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Sowohl die Bedürfnisse der Wirtschaft als auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gilt es dabei zu berücksichtigen. Dies schafft nicht nur effizientere Transportmöglichkeiten, sondern fördert auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Unser Ziel ist es, den Autoverkehr sinnvoll zu reduzieren, indem wir attraktive Alternativen schaffen – zum Vorteil aller, einschließlich der verbleibenden Autofahrer. Zugleich streben wir danach, unsere Stadt zu einer fahrradfreundlichen Umgebung zu entwickeln

Wir sind der Meinung, dass eine gut durchdachte Verkehrsinfrastruktur nicht nur die Mobilität, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung, Teilhabe und Attraktivität der Stadt für Unternehmen und ihre Bürgerinnen und Bürger fördert. Insbesondere engagieren wir uns für eine inklusive Mobilität der Zukunft. Dabei sollten Zugänge zur Verkehrsinfrastruktur für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich sein. Die Gestaltung von barrierefreien Verkehrswegen sowie Zugängen und die Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse, wie beispielsweise für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, sind essentielle Aspekte einer gerechten Verkehrspolitik.

Wir setzen uns klar für den Ausbau der Elektromobilität und den Schienenverkehr als zentrale Bestandteile einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilitätsstrategie ein. E-Mobilität bietet großes Potenzial zur Reduktion von Emissionen, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Verkehr. Daher muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur konsequent vorangetrieben und attraktive Förderprogramme für E-Fahrzeuge geschaffen werden, um die Umstellung auf emissionsfreie Antriebe zu beschleunigen. Gleichzeitig ist der Schienenverkehr als Rückgrat der Schienennetz können wir den Personen- und Güterverkehr langfristig entlasten und den CO΍bundesdeutschen Mobilität zu stärken. Nur durch Investitionen in ein modernes und effizientes

Ausstoß weiter reduzieren. Darüber hinaus ist der Rhein als eine der bedeutendsten europäischen Wasserstraßen unverzichtbar für den Warentransport. Dies muss stärker in den Fokus unserer Politik treten.

Für Bonn und Deutschland gilt gleichermaßen: Weniger Ideologie, mehr Pragmatismus und Vernunft in der Verkehrspolitik! Wir setzen auf Maß und Mitte in unserer Verkehrspolitik, die öffentliche, wie auch private Mobilitätsinfrastruktur ermöglicht und nicht Einzelne gegeneinander ausspielt. Nicht zuletzt ist auch die besondere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung unserer Automobilindustrie zu beachten!

Umwelt

Die Schöpfung bewahren

Verantwortung für unsere Umwelt

Wir sind überzeugt, dass starker Klimaschutz und eine florierende Wirtschaft sich nicht ausschließen.

Bonn ist als Standort des UN-Klimasekretariats (UNFCCC) und Sitz des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit von besonderer Bedeutung für unsere Klimapolitik. Diese Rolle verpflichtet uns als junge Generation, Vorbild für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Klimapolitik zu sein. Wir setzen uns für einen effizienten Klimaschutz mit Maß und Mitte ein, der sowohl die ökologischen Ziele der Dekarbonisierung als auch wirtschaftliche Interessen vereint.

Wir fordern den Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem durch Photovoltaik und Windkraft, auf eine Weise, die die lokale Bevölkerung miteinbezieht. Bürgerbeteiligungsprojekte sollten gefördert werden, damit die Menschen direkt von der Energiewende profitieren und ihre Akzeptanz für Wind- und Solarprojekte steigt.

Deutschland als Industriestandort braucht eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung. Vor allem energieintensive Unternehmen wie die Chemieindustrie oder KI-Projekte sind auf stabile Strompreise angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir unterstützen daher die Schaffung von Anreizen für die Nutzung von lokal erzeugtem erneuerbaren Strom, um die Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig das Stromnetz durch innovative Speichertechnologien zu stabilisieren. Gleichzeitig fordern wir, dass der Staat Unternehmen, die durch zu hohe Energiepreise besonders betroffen sind, entlastet. Wir sind überzeugt, dass starker Klimaschutz und eine florierende Wirtschaft sich nicht ausschließen.

Wir wissen, dass der Klimawandel eine globale Herausforderung ist, die nicht allein durch nationale Maßnahmen gelöst werden kann. Daher setzen wir uns für einen internationalen Klimaschutz ein, bei dem Deutschland als Vorbild vorangeht. Unser Land muss beweisen, dass ökologisches Wirtschaften nicht nur möglich, sondern auch profitabel ist. Dies verdeutlicht den Unsinn übermäßiger staatlicher Eingriffe in den Klimaschutz. Stattdessen braucht es die Entfesselung von Wirtschaft und Wissenschaft, die in Deutschland Lösungen entwickeln, die weltweit umgesetzt werden können. Technologische Innovationen, unternehmerische Freiheit und marktwirtschaftliche Instrumente sind elementar, damit wir das Ziel der Klimaneutralität erreichen können. Zukunftsweisende Technologien wie beispielsweise Carbon Captureb (CCU/CCS) oder Geothermie sind hier entscheidende Bausteine, um Emissionen zu reduzieren und Ressourcen effizienter zu nutzen. Diese Innovationen bieten langfristige Lösungen für den Klimaschutz und können dazu beitragen, Klimaneutralität zu erreichen, während gleichzeitig wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben.

Klimaschutz darf letztlich nicht zur ideologischen Spielwiese werden, sondern muss realistische und praktikable Lösungen bieten. In Bonn setzen wir uns daher für eine pragmatische Klimapolitik ein, die Innovationen im Bereich der nachhaltigen Technologien fördert und gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Stadt verbessert.

Landwirtschaft

Landwirtschaft und Ernährung

Nachhaltig, fair und für alle

Wir sind für eine faire Entlohnung von Landwirten, um ihre harte Arbeit angemessen zu honorieren und wertzuschätzen.

Wir setzen uns aktiv dafür ein, nachhaltige und gleichzeitig bezahlbare Lebensmittel für alle Bürger zugänglich zu machen. Dies schließt umweltfreundliche Praktiken, Ressourceneffizienz, faire Produktionsmethoden, transparente Preisstrukturen und faire Handelspraktiken ein, die wiederum eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützen.

Darüber hinaus schätzen wir das Exzellenzcluster der Universität Bonn mit der Landwirtschaftlichen Fakultät und begrüßen innovative digitale Herangehensweisen sowie Problemlösungsansätze aus unserer Region, insbesondere um Nachhaltigkeit zu fördern.

Wir sind für eine faire Entlohnung von Landwirten, um ihre harte Arbeit angemessen zu honorieren und wertzuschätzen. Kleine und mittelgroße Landwirte müssen gegenüber großen Konzernen, die große landwirtschaftliche Flächen erwerben, bestehen können, um eine Monopolisierung zu verhindern und die Konkurrenz sowie die Regionalität zu fördern. Dafür ist es wichtig, sie zu an den entscheidenden Stellen zu bezuschussen. Aufgrund der Subventionierung einzelner Bereiche der Landwirtschaft auch im EU-Ausland (beispielsweise im Kontext von Zuckerrüben) ist es wichtig, die Ausgangsposition unserer Landwirte auch auf dem europäischen Markt zu stärken und Startnachteilen entgegenzuwirken.

Um für diejenigen einzustehen, die einen wichtigen Beitrag zu unserer Nahrungsgrundlage leisten, setzen wir uns für einen regen Austausch mit Bäuerinnen und Bauern ein und unterstützen die Popularisierung der Landwirtschaft. Die Bedeutung der Landwirtschaft sollte nicht aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden und der Entfremdung zwischen Ernährungserzeugung und dem Rest der Gesellschaft muss entgegengewirkt werden. Die Förderung von landwirtschaftlichem Berufsnachwuchs ist auszubauen.

Es ist uns wichtig, hochwertige landwirtschaftliche Flächen vor Versiegelung zu schützen. Zum Schutze unserer Ernährungsgrundlagen und um unsere Abhängigkeit von Lebensmittelimporten aus dem Ausland nicht noch größer werden zu lassen, müssen vor allem die besonders ertragreichen Ackerflächen von Bebauung und Versiegelung verschont und für die Lebensmittelerzeugung vorgehalten werden.

Wir unterstützen den verstärkten Konsum von saisonalen und regionalen Lebensmitteln, da sie nicht nur die heimische Landwirtschaft fördern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Der kürzere Transportweg reduziert Emissionen, und der Verzicht auf energieintensive Lagerung und Importprodukte trägt zu einer besseren Ökobilanz bei. Saisonal und regional erzeugte Produkte stärken zudem die lokale Wirtschaft, schaffen Transparenz für die Verbraucher und garantieren frische, hochwertige Lebensmittel auf unseren Tellern.

Sport & Ehrenamt

Tradition leben, Zukunft gestalten

Sport und Ehrenamt im Fokus

Bonn ohne Karneval, ob links- oder rechtsrheinisch ist undenkbar.

Ehrenamtliches Engagement und die Pflege des Brauchtums spielen eine bedeutende Rolle in Bonn und tragen maßgeblich zum sozialen Zusammenhalt und zur Entwicklung der Stadt bei.

Wir sind als wachsender politischer Jugendverband tief in der rheinländischen Kultur und dem Brauchtum verwurzelt sowie mit dem Ehrenamt stark verbunden. Wir unterstützen das bürgerschaftliche Engagement als einen wichtigen Bestandteil der Identität der Stadt Bonn und unterstützen den Einsatz junger Kräfte beispielsweise im Rettungswesen, der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Katastrophenschutz oder auch dem Sport. Wir, als lokaler Jugendverband, fördern das Brauchtum durch unsere aktive Teilnahme an Festen und Feierlichkeiten oder durch die Organisation von Veranstaltungen, die das lokale Erbe hervorheben. Gleichzeitig sind wir als JU Bonn bestrebt, Traditionen auf zeitgemäße Weise zu interpretieren und weiterzuentwickeln, um junge Menschen anzusprechen und das kulturelle Erbe der Stadt lebendig zu halten.

Bonn ohne Karneval, ob links- oder rechtsrheinisch ist undenkbar. Wir unterstützen die vielseitigen Karnevalsvereine und Gesellschaften und sind stolz mit der Tradition der Wäscherprinzessin und der Bonner Tollitäten sowie den vielfachen Damenkomitees eine lebhafte Tradition weiterhin zu unterstützen. Nebst der karnevalistischen Zeit sind die Junggesellenvereine sowie Schützenvereine eine Bereicherung für unsere Bonner Stadtgesellschaft. Die vielfältigen Möglichkeiten sich als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ehrenamtlich einzubringen, stärken unser Zusammenleben und unseren Zusammen-halt. Von der Unterstützung bedürftiger Gemeinschaften, bei den Kirchen und religiösen Gemeinschaften über Umweltschutzmaßnahmen bis hin zur Förderung von Bildungseinrichtungen bietet Bonn eine breite Palette an Angeboten.

Wir engagieren uns aktiv für die Förderung und Unterstützung des vielfältigen Sportangebots in der Stadt, um die Gesundheit, das Gemeinschaftsgefühl und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Mit annähernd 400 Turn- und Sportvereinen ist Bonn Sportstadt und kann eine gute Anzahl an Sportstätten vorweisen. Wir begrüßen die Renovierung des Sportpark Nord und unterstützen eine baldige inklusive Bäderlösung in Bonn unter der Berücksichtigung des aktuellen städtischen Haushaltes.

Einen besonderen Wert legen wir auf die Förderung von jungen Menschen im Sport. Sei es durch die Unterstützung von Jugendmannschaften oder die Organisation von Fußball- und Volleyballturnieren mit Benefizcharakter. Wir sind stolz darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger Bonns ein beeindruckendes Maß an Engagement zeigen. Ehrenamtliches Engagement ist und bleibt eine tragende Säule in Bonn, die nicht nur die Stadt, sondern vor allem die Menschen, die sich daran beteiligen, bereichert und stärkt. Sei es durch die Mitarbeit in lokalen Vereinen, Initiativen oder durch individuelle Projekte, die das Wohl der Stadt im Blick haben. Daher plädieren wir weiterhin für die Anerkennung und Wertschätzung des Ehrenamts im kulturellen, kirchlich-religiösen, Ehrenamts im Kultur, kirchlich-religiösen, sozialen oder Umweltbereich und rufen die Stadt Bonn dazu auf, die Unterstützung in Form von Ressourcen, Infrastruktur und Förderprogrammen für ehrenamtliche Projekte zu verbessern.

Ehrenamt übernimmt oftmals dort Verantwortung, wo der Staat unzureichende Lösungen anbieten kann. Das Ehrenamt ist also auch wegen seiner tiefen sozialen und solidarischen Bedeutung zu unterstützen.

Kunst & Kultur

Kunst & Kultur

Unsere Brücke über Grenzen hinweg

Zu Kunst- und Kulturveranstaltungen gehört es, dass sie nicht zwangsläufig um 22:00 Uhr beendet werden müssen.

Kunst und Kultur bereichern unser aller Leben und sind für unsere Stadt ein entscheidender Standortfaktor sowie ein inspirierendes Zentrum für die gesamte Bonner Gemeinschaft und die Region.

Unsere hiesige Kultur- und Kunstszene ist durch eine enorme Vielfalt und unterschiedlichen städtischen sowie freischaffenden künstlerischen Darbietungen mit ganzjährigen Angeboten geprägt. Es liegt in der Verantwortung von Politik und Verwaltung, sicherzustellen, dass auch in Zukunft ein vielfältiges und ansprechendes Kulturangebot für Menschen mit unterschiedlichen Interessen erhalten bleibt. Die Museumsmeile ist zweifellos ein herausragendes Angebot, aber es ist wichtig, den städtischen Kulturbereich nicht aus dem Fokus zu verlieren. Wir setzen uns dafür ein, dass die zahlreichen Konzertreihen in den Bonner Rheinauen sowie kulturelle Initiativen, die nicht nur Bands und Musiker aller Altersgruppen und Genres einbeziehen, sondern auch kostenlose Musikerlebnisse im Herzen der Stadt für alle Altersgruppen bieten, Unterstützung und Wertschätzung erhalten. Dabei sehen wir einen besonderen Fokus in der Jugendkultur. Im öffentlichen Raum muss in der Beethovenstadt vor allem Nachwuchstalenten eine Möglichkeit gegeben werden, sich ohne hohen bürokratischen Aufwand zu präsentieren. Bühnen wie am „Alten Zoll" beispielsweise für „Silent Partys“ oder an weiteren, auch untypischen Orten wie bei „JazzTube" müssen erhalten und freigegeben werden.

Zu Kunst- und Kulturveranstaltungen gehört es, dass sie nicht zwangsläufig um 22:00 Uhr beendet werden müssen. Gerade in einer Großstadt wie Bonn gehört es zum Image als lebenswerte Stadt, dass Musik an öffentlichen Plätzen nicht nur an wenigen Tagen im Jahr präsent ist. Klagedrohungen Einzelner dürfen nicht weiter dazu führen, dass Veranstaltungsformate nicht mehr stattfinden können. Die städtische Verwaltung muss hier die Möglichkeiten, die das Landesimmissionsschutzgesetz und die Freizeitrichtlinie NRW bereits jetzt enthalten, ausschöpfen.

Wir betrachten die Kunst- und Kulturszene als wichtigen Raum, in dem politische Meinungsbildung nicht nur zum Ausdruck kommt, sondern aktiv gestaltet wird. Dabei setzen wir auf eine gezielte Förderung, die die Freiheit der Kunst wahrt und gleichzeitig im Einklang mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Besonders wichtig ist es uns, Kunst und Kultur an unsere Schulen zu bringen, um Kreativität, kritisches Denken und gesellschaftliches Bewusstsein zu fördern und somit eine ganzheitliche Bildung für die nächste Generation zu ermöglichen.

Herausgeber: Junge Union Bonn · 1. Auflage 2025 · V.i.S.d.P.: Victor Abs, Kreisvorsitzender der Jungen Union Bonn, c/o CDU-Kreisgeschäftsstelle, Carl-Troll-Straße 63, 53115 Bonn

Satzung

Satzung des Kreisverbands Bonn der Jungen Union, zuletzt geändert auf der Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2024.

Präambel
In Ergänzung des Satzungsrechtes der Jungen Union Deutschlands und der Jungen Union NRW hat sich der Kreisverband Bonn am 25. Mai 2016 folgende Satzung gegeben:

§ 1 Aufgaben und Ziele

(1) Die Junge Union Bonn ist eine selbständige politische Vereinigung, die durch Fortentwicklung der von der CDU vertretenen politischen Grundwerte an der freiheitlich demokratischen Gestaltung des öffentlichen Lebens mitwirkt und sich um die politische Bildung und die Aktivierung der jungen Generation bemüht.

(2) Die Junge Union Bonn sieht ihre Aufgabe darin, die Vorstellungen der jungen Generation in die Entwicklung politischer Ziele und Grundsätze für eine humane Gesellschaft einzubringen und sie in der Öffentlichkeit und innerhalb der CDU durchzusetzen.

(3) Die Junge Union Bonn ist eine Gliederung des Landesverbandes NRW der Jungen Union Deutschlands.

§ 2 Mitgliedschaft

(1) Mitglied der Jungen Union Bonn kann werden, wer sich zu ihren Zielen und Grundsätzen bekennt, mindestens das 14. und noch nicht das 35. Lebensjahr vollendet hat, nicht Mitglied einer anderen politischen Partei oder Gruppierung ist als der CDU oder der CSU.

(2) Weiter erwirbt die Mitgliedschaft, wer der CDU unter den Voraussetzungen von Absatz 1 beitritt, sofern er dies bei seinem Beitritt oder zu einem späteren Zeitpunkt angibt.

(3) Der jährliche Mitgliedsbeitrag in der Jungen Union Bonn beträgt achtzehn Euro und ist jeweils zum 01. August eines Jahres fällig. Der Mitgliedsbeitrag entfällt für diejenigen Mitglieder, die gleichzeitig Mitglied der CDU Bonn sind. Über Ausnahmen entscheidet der Kreisvorstand.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Über die Aufnahme eines Bewerbers, der nicht Mitglied der CDU Kreisverband Bonn ist, entscheidet der Kreisvorstand auf schriftlichen Antrag (in Textform oder auf elektronischem Weg) des Bewerbers. Die Frist von acht Wochen läuft nach bestätigtem Eingang des Aufnahmeantrags. Ist dem Kreisvorstand im Einzelfall aus wichtigem Grund keine Entscheidung innerhalb der vorgenannten Frist möglich, verlängert sich diese um weitere vier Wochen. Hierüber ist der Bewerber unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen. Eine erneute Fristverlängerung ist unzulässig. Trifft der Kreisvorstand innerhalb von zwölf Wochen keine ablehnende Entscheidung, gilt der Antrag als angenommen.

(2) Wird der Aufnahmeantrag durch den Kreisvorstand abgelehnt, so ist der Bewerber berechtigt, binnen eines Monats beim Landesvorstand Einspruch einzulegen. Der Landesvorstand entscheidet über den Antrag des Bewerbers endgültig.

(3) Mitglieder des Kreisvorstandes sowie die Stadtbezirksvorsitzenden sollten gleichzeitig Mitglieder der CDU sein. Dies gilt nicht für die 14- bis 16-jährigen Mitglieder.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss, Überweisung in einen anderen Kreisverband, mit der Vollendung des 35. Lebensjahres oder durch Tod. Bekleidet ein Mitglied bei Vollendung des 35. Lebensjahres ein Amt in der JU, so erlischt die Mitgliedschaft mit Ablauf der Amtsperiode.

(2) Als Erklärung des Austritts aus der Partei ist zu behandeln, wenn ein Mitglied mit seinen Mitgliedsbeiträgen länger als 12 Monate im Zahlungsverzug ist, innerhalb dieser Frist einmal schriftlich abgemahnt wurde und anschließend auf eine zweite als Einschreibebrief erfolgte Mahnung trotz Setzung einer weiteren Zahlungsfrist von einem Monat trotz schriftlichen Hinweises auf die Folgen einer weiteren Zahlungsverweigerung die rückständigen Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt. Der Kreisvorstand stellt die Beendigung der Mitgliedschaft fest und hat dies dem ausscheidenden Mitglied schriftlich mitzuteilen.

(3) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Kreisvorstand zu erklären. Er wird mit Zugang beim Kreisverband wirksam. Alle Veränderungen in der Mitgliedschaft hat der Kreisverband unverzüglich der Zentralen Mitgliederkartei zu melden.

§ 5 Ausschluss von Mitgliedern

(1) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich gegen die Satzung oder erheblich gegen die Grundsätze der Jungen Union verstößt und ihr damit schweren Schaden zufügt (vgl. § 10 Absatz 4 Parteiengesetz).

(2) Der Ausschluss erfolgt auf Antrag des örtlich zuständigen Kreisvorstandes, des Landesvorstandes oder des Bundesvorstandes der Jungen Union nach vorheriger Anhörung des Betroffenen ausschließlich durch das Landesschiedsgericht der Jungen Union.

(3) Für den Ausschlussantrag gegen Mitglieder des Landesvorstandes ist nur der Landesvorstand oder der Bundesvorstand, für Mitglieder des Bundesvorstandes ist nur der Bundesvorstand zuständig.

§ 6 Ordnungsmaßnahmen gegen Mitglieder

(1) Durch den Kreisvorstand, den Landesvorstand und den Bundesvorstand können Ordnungsmaßnahmen gegenüber Mitgliedern getroffen werden, wenn diese gegen die Satzung der Jungen Union oder gegen ihre Grundsätze oder Ordnung verstoßen.

(2) Ordnungsmaßnahmen sind: 1. Verwarnung, 2. Verweis, 3. Enthebung von Ämtern in der Jungen Union, 4. Aberkennung der Fähigkeit zur Bekleidung von Ämtern in der Jungen Union auf Zeit. Für die Ordnungsmaßnahmen Nr. 3 und 4 ist die jeweils nächsthöhere Ebene zuständig. Ordnungsmaßnahmen sind beim Landesschiedsgericht anfechtbar.

(3) Für Mitglieder des Landesvorstandes ist nur der Landesvorstand oder der Bundesvorstand, für Mitglieder des Bundesvorstandes ist nur der Bundesvorstand zuständig.

§ 7 Gliederung des Kreisverbandes

(1) Der Kreisverband umfasst das Gebiet der Stadt Bonn.

(2) Er gliedert sich in die Stadtbezirksverbände Bonn-Zentral, Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg-Endenich. Die Grenzen der Stadtbezirksverbände der Jungen Union entsprechen mit Ausnahme der Zuteilung des Ortsteils Endenich zum Stadtbezirk Hardtberg den Grenzen der Stadtbezirke der Stadt Bonn.

(3) Innerhalb des Kreisverbandes wird jedes Mitglied in demjenigen Stadtbezirksverband geführt, in dem es wohnt. Auf schriftlich begründeten Wunsch des Mitgliedes kann der Kreisvorstand Ausnahmen beschließen. Diejenigen Mitglieder, die nicht in Bonn ihren Wohnsitz haben, können wählen, welchem Stadtbezirksverband sie sich anschließen wollen. Für eine Änderung der Zugehörigkeit zu einem Stadtbezirksverband bedarf es der Zustimmung durch den Kreisvorstand.

§ 8 Stadtbezirksverbände

(1) Die Stadtbezirksverbände haben folgende Aufgaben: 1. die Ideen der Jungen Union zu verbreiten und für eine Mitgliedschaft zu werben; 2. politische Veranstaltungen, insbesondere Veranstaltungen zur politischen Weiterbildung und Information durchzuführen; 3. den Kontakt ihrer Mitglieder untereinander zu pflegen und zu fördern; 4. an der politischen Willensbildung innerhalb der Jungen Union Bonn mitzuwirken; 5. von der Kreismitgliederversammlung der Jungen Union Bonn übertragene Aufgaben oder gefasste Beschlüsse durchzuführen; 6. an der politischen Willensbildung der Stadtbezirksverbände der CDU und deren Ortsverbände mitzuwirken; 7. Aussagen zu speziellen Fragen der Stadtbezirke der Stadt Bonn zu entwickeln und nach Abstimmung mit dem Kreisvorstand, in dringenden Fällen mit dem Kreisvorsitzenden, in die Öffentlichkeit zu tragen; 8. die Kontakte zu den Gruppen des vorpolitischen Raumes zu pflegen.

(2) Es findet in jedem Stadtbezirk eine Mitgliederversammlung pro Jahr statt. Im Übrigen wird in den Stadtbezirken die Mitgliederversammlung auf Beschluss des Stadtbezirksvorstandes oder auf Antrag von 20 von 100 stimmberechtigten Mitgliedern einberufen.

(3) Die Stadtbezirksverbände haben kein eigenes Satzungsrecht.

(4) Die Stadtbezirksverbände wählen einen Vorstand, der aus dem Stadtbezirksvorsitzenden, bis zu drei stellvertretenden Vorsitzenden und bis zu zwölf Beisitzern besteht. Über die Anzahl beschließt die Mitgliederversammlung vor Eintritt in die Wahlgänge.

(5) Der Vorstand wird auf die Dauer von maximal 25 Monaten gewählt.

§ 9 Ortsverbände

(1) Ortsverbände können dann gebildet werden, wenn es sich zur Erfüllung der Aufgaben der Stadtbezirksverbände als zweckmäßig erweist.

(2) Über die Beibehaltung und Neubildung von Ortsverbänden beschließt der jeweils zuständige Stadtbezirksvorstand. Der Beschluss bedarf der Zustimmung des Kreisvorstandes.

(3) Die Ortsverbände wählen sich einen Vorstand, der aus höchstens fünf Personen besteht.

§ 10 Organe

Organe des Kreisverbandes sind: 1. die Kreismitgliederversammlung, 2. der Kreisvorstand, 3. der Kreisvorsitzende.

§ 11 Kreismitgliederversammlung

(1) Die Kreismitgliederversammlung ist das oberste Organ der Jungen Union Bonn und die beschlussfassende Versammlung aller Mitglieder des Kreisverbandes. Es findet mindestens eine Mitgliederversammlung pro Jahr statt. Im Übrigen wird die Kreismitgliederversammlung auf Beschluss des Kreisvorstandes, auf Antrag von zwei Stadtbezirksvorständen oder auf Antrag von 20 von 100 stimmberechtigten Mitgliedern einberufen.

(2) Die Kreismitgliederversammlung hat das Recht, über alle Fragen des Kreisverbandes zu entscheiden, soweit in dieser Satzung nichts anderes geregelt ist. Ausschließlich die Kreismitgliederversammlung ist zuständig für: 1. die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Kreisvorstandes; 2. die Wahl von zwei Kassenprüfern; 3. die Wahl von Delegierten der Jungen Union Bonn für die Bezirkstagung der Jungen Union Mittelrhein und die Landestagung der Jungen Union NRW; 4. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Kreisvorstandes und des Berichtes der Kassenprüfer; 5. die Entlastung des Kreisvorstandes; 6. die Annahme und Änderung der Satzung.

(3) Die Kreismitgliederversammlung ist ordentlich einberufen, wenn die Einladungsfrist von zwei Wochen eingehalten ist. Die Einladung gilt mit dem zweiten Tag nach der Aufgabe als zugestellt. Die Einladung erfolgt in Textform postalisch oder auf elektronischem Weg (E-Mail). In Fällen besonderer politischer Dringlichkeit beträgt die Einladungsfrist zu einer Sondersitzung zwei Tage. In Fällen besonderer Dringlichkeit beträgt die Einladungsfrist eine Woche. Die Dringlichkeit ist von der Versammlung zu bestätigen.

(4) Die Beschlussfähigkeit der Versammlung ist vor Beginn und auf Antrag festzustellen. Die Versammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, wenn zu ihr ordentlich eingeladen worden ist. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so findet eine neue Versammlung mit der gleichen Tagesordnung statt. Eine neue Versammlung mit der gleichen Tagesordnung findet innerhalb von zwei Wochen, frühestens aber einer Woche nach der nicht beschlussfähigen Mitgliederversammlung statt.

(5) Jedes Mitglied des Kreisverbandes hat das Recht, bis zum Ablauf der vorgesehenen Antragsfrist und unter Nachweis der erforderlichen Zahl von fünf unterstützenden Unterschriften (seine eigene Unterschrift mit eingerechnet) Anträge an die Kreismitgliederversammlung zu stellen. Die Versammlungsleitung hat die Pflicht, über fristgemäß eingegangene Anträge abstimmen zu lassen. Fristgerecht ist ein Antrag, wenn er schriftlich mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Kreisvorsitzenden eingereicht wird. Der Kreisvorstand kann unabhängig davon eine kürzere Antragsfrist festlegen. Entsprechend gilt dies auch für jedes Mitglied eines Stadtbezirksverbandes für die jeweilige Mitgliederversammlung im Stadtbezirk. Die erforderliche Zahl unterstützender Unterschriften für einen Antrag liegt bei einem Stadtbezirk mit 100 oder mehr Mitgliedern bei drei Unterschriften und mit weniger als 100 Mitgliedern bei zwei Unterschriften. Antragsberechtigt sind über die Mitglieder hinaus für die Kreismitgliederversammlung der Kreisvorstand und die Stadtbezirksvorstände, für die Mitgliederversammlungen in den Stadtbezirksverbänden der Stadtbezirksvorstand und die Ortsverbandsvorstände. Außerdem können Initiativanträge unter Berücksichtigung der oben genannten Zahl an unterstützenden Unterschriften zur aktuellen politischen Lage eingebracht werden. Die Kreismitgliederversammlung legt zu Beginn fest, bis wann Initiativanträge eingereicht werden müssen.

§ 12 Kreisvorstand

(1) Der Kreisvorstand der Jungen Union Bonn besteht aus: 1. dem Kreisvorsitzenden, 2. mindestens einem, höchstens drei stellvertretenden Kreisvorsitzenden, 3. dem Kreisschatzmeister, 4. mindestens zwei, höchstens vier Beisitzern, 5. mindestens zwei, höchstens drei Fachinitiatoren. Die Stadtbezirksvorsitzenden der Jungen Union Bonn, der Fachliche Leiter der Denkfabrik der Jungen Union Bonn und der Kreisgeschäftsführer nehmen, sofern sie nicht dem Kreisvorstand angehören, mit beratender Stimme an den Sitzungen teil.

(2) In den Kreisvorstand kann nur gewählt werden, wer Mitglied des Kreisverbandes Bonn ist.

(3) Eine Vertretung der gewählten und beratenden Mitglieder des Kreisvorstandes bei den Vorstandssitzungen ist unzulässig. Die Kreisvorstandssitzungen sind grundsätzlich nicht öffentlich. Eine mitgliederöffentliche Kreisvorstandssitzung findet statt, wenn die Mehrheit des Kreisvorstandes dies beschließt.

(4) Der Kreisvorstand wird auf die Dauer von maximal 25 Monaten gewählt.

(5) Die Neuwahl findet im zweiten Quartal des Jahres statt.

(6) Dem Kreisvorstand obliegt die politische und organisatorische Führung des Kreisverbandes zwischen den Kreismitgliederversammlungen. Dabei ist er insbesondere verantwortlich für: 1. die Vorbereitung und Durchführung der Beschlüsse der Kreismitgliederversammlung; 2. die Erledigung der laufenden Geschäfte; 3. die Förderung der Arbeit der Stadtbezirksverbände; 4. die Erarbeitung von Vorschlägen für die Benennung von Kandidaten für Ämter und Mandate; 5. die Beschlussfassung über den Haushaltsplan der Jungen Union Bonn; 6. die Benennung von Vorschlägen für die vom JU-Bezirksverband Mittelrhein zu wählenden Delegierten für den Deutschlandtag.

(7) Der Kreisvorstand ist an die Beschlüsse der Kreismitgliederversammlung gebunden.

(8) Der Kreisvorstand wird vom Vorsitzenden einberufen und soll mindestens alle zwei Monate tagen.

(9) Der Vorsitzende hat darüber hinaus den Vorstand einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder dies schriftlich unter Angabe der Tagesordnung verlangen.

(10) Die Einladungsfrist beträgt mindestens fünf Tage. Der Versand der Einladung erfolgt in Textform postalisch oder auf elektronischem Weg (E-Mail). In Fällen besonderer politischer Dringlichkeit beträgt die Einladungsfrist zu einer Sondersitzung zwei Tage. Der Vorstand ist beschlussunfähig, wenn nicht ordnungsgemäß eingeladen worden ist. Der Kreisvorstand ist beschlussunfähig, wenn nicht mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind und die Beschlussunfähigkeit auf Antrag festgestellt wurde.

(11) Der Kreisvorstand entscheidet über die Kooptierung oder zeitweilige Aufnahme weiterer beratender Mitglieder ohne Stimmrecht.

(12) Über die Sitzungen des Kreisvorstandes sind Niederschriften anzufertigen, die die Beschlüsse und eine Anwesenheitsliste enthalten. Persönliche Erklärungen sind aufzunehmen. Die Niederschriften sind in der darauffolgenden Sitzung zu genehmigen.

(13) Der Kreisvorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

(14) Der Kreisvorstand gibt auf der Jahreshauptversammlung einen schriftlichen Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit der Jungen Union Bonn im vergangenen Jahr.

(15) Erfüllen Stadtbezirks- und Ortsverbände die ihnen nach der Satzung obliegenden Aufgaben und Pflichten nicht, so hat der Kreisvorstand unverzüglich eine Mitgliederversammlung der betreffenden Gliederungen des Kreisverbandes einzuberufen.

(16) Der Kreisvorstand entscheidet über Gründung, Abgrenzung und Auflösung der Stadtbezirksverbände und der Ortsverbände. Bei Unstimmigkeiten entscheidet der Landesvorstand.

§ 13 Kreisvorsitzender

(1) Der Kreisvorsitzende ist Sprecher des Kreisverbandes, wobei er an die Beschlüsse der Kreismitgliederversammlung und des Kreisvorstandes gebunden ist.

(2) Der Kreisvorsitzende hat in allen vom Kreisverband und dessen Organen durchgeführten Sitzungen und Versammlungen Sitz und Stimme sowie das Recht, den Vorsitz zu führen.

(3) Der Kreisvorsitzende und seine Stellvertreter haben das Recht, beratend an allen Sitzungen und Versammlungen der Organe des Kreisverbandes und seiner Gliederungen (Stadtbezirks- und Ortsverbände) teilzunehmen.

(4) Legt der Kreisvorsitzende sein Amt während der Wahlperiode nieder, so ist durch den Kreisvorstand innerhalb von vier Wochen nach diesem Zeitpunkt eine Kreismitgliederversammlung für die Wahl seines Nachfolgers einzuberufen. Diese Kreismitgliederversammlung hat innerhalb weiterer vier Wochen stattzufinden. Die Amtszeit des Nachfolgers läuft mit der des amtierenden Kreisvorstandes ab.

§ 14 Finanzielle Außenvertretung

Neben dem Kreisvorsitzenden vertritt der Kreisschatzmeister den Kreisverband in finanziellen Angelegenheiten nach innen und nach außen.

§ 15 Arbeitskreise und Projektgruppen

(1) Der Kreisvorstand kann die Einrichtung von Arbeitskreisen, Projektgruppen und weiteren Gremien zeitlich begrenzt, maximal aber bis zum Ende der Amtszeit des Kreisvorstandes, beschließen.

(2) Der Kreisvorstand fasst Beschluss über die Struktur und Leitung des Gremiums.

(3) Die Bekanntmachung und Ausführung von Beschlüssen der Gremien bedürfen der Zustimmung des Kreisvorstandes.

§ 16 Misstrauensantrag

(1) Ein Misstrauensantrag kann nur gegen jedes Vorstandsmitglied einzeln eingebracht werden. Die Mitgliederversammlung kann einem Vorstandsmitglied das Misstrauen nur dadurch aussprechen, dass sie in geheimer Abstimmung mit der absoluten Mehrheit einen Nachfolger wählt.

(2) Ein Misstrauensantrag muss von mindestens 20 von 100 stimmberechtigten Mitgliedern schriftlich gestellt und begründet werden. Ein Misstrauensantrag gegen ein Mitglied eines Stadtbezirksvorstandes muss von 20 von 100 Mitgliedern des jeweiligen Stadtbezirks schriftlich gestellt und begründet werden.

(3) Der Vorstand hat binnen sieben Tagen ab Eingang des Misstrauensantrages über dessen Zulässigkeit zu befinden. Die Mitgliederversammlung, in der über den Misstrauensantrag entschieden wird, ist innerhalb von drei Wochen ab der Entscheidung des Vorstandes über die Zulässigkeit durchzuführen. Ein Misstrauensantrag und seine Begründung ist allen Mitgliedern spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung bekanntzugeben.

§ 17 Wahlen und Abstimmung

(1) Wahlen werden geheim durchgeführt. Davon kann bei den Wahlen der Mandatsprüfungskommission, der Protokollführung und der Stimmzählkommission abgesehen werden.

(2) Für die Wahl des Kreisvorsitzenden, der Stellvertreter und des Kreisschatzmeisters ist die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Falls zwei Wahlgänge ergebnislos bleiben, so findet ein dritter Wahlgang statt, bei dem gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmgleichheit im dritten Wahlgang entscheidet das Los. Diese Regelung findet auch für die Wahl der Stadtbezirksvorsitzenden sowie der stellvertretenden Stadtbezirksvorsitzenden Anwendung.

(3) Die Beisitzer und Fachinitiatoren werden jeweils in einem Wahlgang gewählt. Gewählt sind die Bewerber mit den höchsten Stimmzahlen. Ist die Entscheidung zwischen Kandidatinnen und Kandidaten mit gleicher Stimmenzahl erforderlich, erfolgt sie durch Stichwahl.

(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Kreisvorstand aus, so findet auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl für den Rest der Amtszeit des Kreisvorstandes statt. Diese Regelung findet auch für die Wahl der Stadtbezirksvorsitzenden und deren Stellvertreter Anwendung.

(5) Abstimmungen finden grundsätzlich offen statt. Abstimmungen über einen Misstrauensantrag sind geheim durchzuführen. Im Übrigen ist eine geheime Abstimmung dann erforderlich, wenn ein anwesendes Mitglied dies verlangt.

(6) Bei Abstimmungen entscheidet einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

(7) Für die Entlastung des Vorstandes ist die einfache Mehrheit erforderlich.

(8) Die Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten erfolgt in getrennten Wahlgängen. Ändert sich im Laufe der Amtszeit von Delegierten die Delegiertenzahl, so werden entsprechend der Stimmenzahl die in der Reihenfolge letzten Delegierten erste Ersatzdelegierte oder die nach Stimmenzahl ersten Ersatzdelegierten Delegierte. Die Amtszeit aller Delegierten und Ersatzdelegierten beginnt mit dem ersten Sitzungstag des jeweiligen Gremiums und endet 24 Monate später oder mit dem Beginn der Amtszeit der gewählten Nachfolgerinnen und Nachfolger. Die Mitgliederversammlung soll vor Eintritt in den Wahlgang ein Kriterium festlegen, das bei Stimmgleichheit die Reihenfolge der Delegierten beziehungsweise die Reihenfolge der Ersatzdelegierten festlegt.

§ 18 Auflösung des Kreisverbandes

(1) Die Auflösung des Kreisverbandes kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Kreismitgliederversammlung beschlossen werden.

(2) Der Beschluss über die Auflösung des Kreisverbandes kann nur mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst werden.

§ 19 Änderungen, Ergänzungen und Inkrafttreten der Satzung

(1) Satzungsänderungen können nur von der Kreismitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

(2) Der Wortlaut der beantragten Satzungsänderung ist den Mitgliedern mit der Einladung bekanntzugeben.

(3) Soweit in dieser Satzung keine Bestimmungen enthalten sind, gelten die Bestimmungen der Satzung des JU Landesverbandes NRW entsprechend. Für die Stadtbezirksverbände findet diese Satzung, insbesondere über die Mitgliederversammlung und Vorstand, entsprechend Anwendung.

(4) Diese Satzung wurde auf der Kreismitgliederversammlung am 25. Mai 2016 beschlossen. Sie tritt unter gleichzeitiger Aufhebung der bisher geltenden Satzung am 25. Mai 2016 in Kraft. Die Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 14. Juni 2017, auf der Mitgliederversammlung am 29. Mai 2019 und letztmalig auf der Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2024 geändert.

Termine

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28Nov

Weihnachtsfeier von JU Bonn und RCDS Bonn

Samstag, 28. November, 18 Uhr
KDStV Alania, Weberstraße 23, 53113 Bonn

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Jonas Nalbach
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