Nachhaltige Finanzpolitik

Als Stimme der Bonner Jugend setzen wir uns für eine nachhaltige Finanzpolitik ein, die Aufwand und Ertrag in Einklang bringt und so schnellstmöglich einen ausgeglichenen Haushalt erreicht.

Eine schuldenfinanzierte Politik nimmt zukünftigen Generationen den Gestaltungsspielraum. Für die Verwirklichung einer finanziellen Generationengerechtigkeit sind Einsparungen daher zwingend notwendig. Eine Mehrbelastung der Bonner lehnen wir dagegen ab.

Einsparungen müssen in unterschiedlichen Bereichen erfolgen, was so auch klar von den Verantwortungsträgern kommuniziert werden muss. Dabei sollten jedoch einzelne Bereiche nicht gegeneinander ausgespielt und Grenzen des Machbaren beachtet werden. Auch unangenehme Entscheidungen müssen getroffen werden, Fingerspitzengefühl und eine klare Priorisierung der Ausgaben werden dabei benötigt. So sind etwa Investitionen in Bildung und eine Stärkung des Standortes Bonn in unserem langfristigen Interesse.

Grundsätzlich begrüßt die JU Bonn die in den letzten Jahren erfolgte verstärkte Beteiligung der Bonner Bürger in Fragen der kommunalen Haushaltspolitik. Diese muss jedoch effizient gestaltet werden und die Verantwortung muss bei den gewählten Mandatsträgern verbleiben.

Wir setzen uns außerdem dafür ein, in Bonn eine Kultur des bürgerschaftlichen Engagements zu fördern. Dort, wo sich die Stadt Bonn ein vergleichsweise großzügiges Maß an Infrastruktur und Kultur leistet, müssen die Bürger auch bereit sein, es privat zu finanzieren.